Ab sofort beginnt für Repsol der Ölrausch


13.08.2014:  Die spanische Regierung hat gestern offiziell die Ölbohrungen vor den Küsten der Kanarischen Inseln genehmigt. Die Bohrungen sollten rund 60 Kilometer vor der Küste der Kanaren stattfinden. Die Entscheidung des Ministeriums zeige, dass die geplanten Bohraktivitäten “mit dem Umweltschutz vereinbar” seien, sagte ein Repsol-Sprecher.

Umweltschutzorganisationen kritisierten weiter das Vorhaben als eine “schwere Bedrohung” für die Umwelt und für den Tourismus, die wichtigste Einnahmequelle der Kanaren. In einer gemeinsamen Erklärung von mehreren Organisationen, darunter Greenpeace, WWF und Birdlife, wurde die Entscheidung Madrids als “ungerechtfertigt” bezeichnet.