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Afrikanische Bootsflüchtlinge vor Gran Canaria gerettet

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+++ Flüchtlingskrise +++ Obwohl diese Überfahrten von Afrika als sehr gefährlich gelten, versuchen immer wieder illegale Einwanderer auf dieser Route mit kaum seetauglichen Booten die Kanaren und somit Europa zu erreichen.

Am gestrigen Dienstagabend wurde nach Angaben des Roten Kreuzes durch die Luft-und Seenotrettung eine von marokkanischen Behörden der Guardia Civil auf Gran Canaria bereits angekündigte Patera rund 260 Meilen südöstlich von Maspalomas lokalisiert und die 64 Insassen durch das Küstenwachschiff der Seenotrettung Guardamar Talia gerettet. Nach der Rettung wurden die neun Frauen und 55 Männer aus Cabo Bojador in den Hafen von Arguineguin (Mogan) gebracht und von Helfern des Roten Kreuzes, der Guardia Civil sowie der Nationalpolizei in Empfang genommen. Angaben des Roten Kreuzes zufolge benötigte eine Frau medizinische Hilfe und wurde ins Gesundheitszentrum gebracht.

Symbolfoto © Kanarenmarkt

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