Anstieg von Flüchtlingsbooten auf den Kanaren im Jahr 2014


Anstieg von Flüchtlingsbooten auf den Kanaren im Jahr 2014
Anstieg von Flüchtlingsbooten auf den Kanaren im Jahr 2014

Las Palmas de Gran Canaria 01.01.2015 – Die Zahl der Flüchtlinge welche Jahr für Jahr an den Stränden der Kanarischen Inseln ankommen, hat sich im Jahr 2014 zum Vergleich des Jahres 2013 wieder erhöht. Die meisten Flüchtlingsboote zählte dabei mit 16 die Provinz Las Palmas (Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura). Wie viele Menschen bei diesen gefährlichen Überfahrten ums Leben kommen, ist schwer zu bestimmen. Überfahrten zu den Kanaren gelten als sehr gefährlich, da der Atlantik unruhiger ist als das Mittelmeer.

Die erste Patera ist bereits am 3. Januar 2014 in San Bartolomé de Tirajana auf (Gran Canaria) mit 16 Einwanderern an Bord angekommen. Ein recht speziellen Fall hat es am 5. November am Strand von Maspalomas im Süden von Gran Canaria gegeben, als eine Patera mit 21 Menschen an Bord angekommen ist, und als Vorsichtsmaßnahme ein Ebola Protokoll aktiviert und später wieder deaktiviert worden ist.

Das letzte Boot im Jahr 2014 ist durch ein Patrouillenboot der Guardia Civil am Dienstagabend den 30. Dezember 2014 mit 41 Flüchtlingen mit 37 Männern, vier Frauen darunter auch fünf Kinder vor der Küste von Lanzarote abgefangen worden.