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Brandüberwachung mit Videokameras auf Gran Canaria

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Las Palmas 25.02.2015: Um bei Wald- und Flächenbrände schneller reagieren zu können, werden in der Pico de la Bandera (Tamadaba), Artenara, Los Moriscos (zwischen Tejeda und Valleseco) in Hierbahuerto (zwischen Tunte und Ayacata) Videokameras installiert, berichtete der Umweltminister der Insel Arévalo María del Mar.

Auf einer Konferenz stellte der Minister die neuen Informationsmaterialen aus dem europäischen Projekt MAC-FCP, Atlantic Volunteer Training für den Katastrophenschutz, die von dem Cabildo de Gran Canaria mit den internationalen Partner von Kap Verde, Senegal und Mauretanien erarbeitet wurden. Zur Aufklärung der Bevölkerung zu dem Thema Brandschutz wurden 2.000 Plakate in Spanisch, Portugiesisch und Französisch gefertigt, die an die Bewohner in ländlichen Gebieten verteilt werden sollen.

Darüber hinaus erhalten die kanarischen Fernsehanstalten fünf verschiedene Videobänder die das richtige Verhalten bei Bränden und Eigenverantwortlichkeit zum Brandschutz aufklären. Die Rundfunkanstalten auf den Kanaren bekommen eine Audio-CD mit gleichem Inhalt. Auf Gran Canaria werden 19 Gruppen mit 500 Freiwilligen Helfer zum Brandschutz ausgebildet und eingesetzt, die der Koordinierung dem Risikomanagement und der Katastrophenschutzzentrale unterstellt sind.

In den vergangenen 7 Jahren wurden 376 Hektar Fläche, davon 56 Hektar Waldgebiet durch Feuer vernichtet, das entspricht zirka 50 Brände pro Jahr. Durch das neue Projekt zum Brandschutz und Bekämpfung erhofft sich der Minister Arévalo María del Mar für die kommenden Jahre, dass nicht nur weniger Flächen durch das Feuer vernichtet werden, sondern das auch die Bevölkerung besser geschützt ist.

Foto:Symbolfoto – Kanarenmarkt

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