Christenverfolgung in der Welt


Richter in Khartum verurteilte eine junge Sudanesin (schwanger im 8. Monat, Mutter eines 20 Monate alten Sohnes) zu 100 Peitschenhieben und zum Tod am Strang, weil sie Jesus liebt.

Noch immer werden rund 100 Millionen Christen in mehr als 50 Ländern verfolgt, schätzt die Organisation „Open Doors“. Am schlimmsten leiden Christen in Nordkorea, Somalia, Syrien, Irak, Afghanistan, Saudi-Arabien. Überall dort, wo der Islam Staatsreligion ist, haben Christen Probleme. Überall dort, wo starre Regime herrschen, wie Nordkorea.

„Christen leben ihren Glauben offen und nicht im Geheimen aus, sie versuchen in der Gesellschaft, in der sie leben, etwas einzubringen“, sagt Wolfgang Baake, Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz e.V. im Bundestag. „Für die einen stellt das eine Konkurrenz da, für die anderen ist es pure Opposition. Der Islam kann Jesus nicht als Sohn Gottes akzeptieren. Das passt nicht in das Bild dieses Glaubens“.

„Wir dürfen Christenverfolgung nicht totschweigen“, sagt Wolfgang Baake und fordert so viel Öffentlichkeit wie möglich für dieses Thema. Er fordert Druck auf die Politiker auszuüben, damit diese wiederum auf Reisen oder in Gespräche mit Politikern aus den entsprechenden Ländern den Druck weitergeben. „Die beiden großen Kirchen in Deutschland machen dieses Phänomen viel zu wenig öffentlich.“