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Der Kampf gegen das Öl an der Küste von Gran Canaria

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Veneguera (KM) 25.04.2015 – Um über das Geschehen der Ölpest in der Bucht von Veneguera unweit von Puerto de Mogán auf Gran Canaria aktueller für den Kanarenmarkt berichten zu können, war die Fotografin Karin Heizmann und der Moderator vom Radio Maspalomas vor Ort.

Bei ihrer Ankunft schauten sie verwundert, weil keine Mitarbeiter des Ayuntamiento (Gemeinde) oder vom Katastrophenschutz, wie von den Behörden bekanntgegeben wurde, mit der Reinigung der Playa begonnen haben.

Der Kampf gegen das Öl an der Küste von Gran Canaria
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Freiwillige aus Veneguera und Mogán stürzen sich in den Kampf gegen die herantreibende schwarze Pest: „Wir werden da nicht mit verschränkten Armen zusehen“, sagen einige Bewohner und stürzen sich in Badeshorts und mit einem großen Fischernetz bewaffnet ins trüb-schwarze Wasser, um auf der Oberfläche treibende klumpige Ölflecken abzufischen. Inzwischen war auch das Spezialschiff „Luz de Mar“ vor der Bucht, welches in ca. 500 Meter Entfernung patrollierte.

Nachdem einige Anwohner die Gemeinde Mogán per Handy alarmiert hatten, trafen nach ca. 2 Stunden das Räumungskommando ein und bereiteten sich für die Säuberung vor. In weißen Schutzanzügen und Mundschutz kratzen sie am Strand Playa de Veneguera die schwarzen klebrigen Ölflecke ab, die sich über Sand und Steine verteilt haben.

Heute am Vormittag aktivierten das Cabildo Teneriffa, sowie das von La Gomera ihre Notfallpläne, da größere Ölflecken unweit der Südküsten gesichtet wurden.

Fotos: (c) Karin Heizmann