Home»Allgemein»Digitale Erpressung – Mehrere Unternehmen auf den Kanaren von Hackern erpresst

Digitale Erpressung – Mehrere Unternehmen auf den Kanaren von Hackern erpresst

0
Shares
Pinterest Google+

LP/Gran Canaria (KM) Hacker-Angriffe sind eine reale Gefahr für jedes Unternehmen. Mehr als 400 Unternehmen auf den Kanarischen Inseln wurden in diesem Jahr bisher Opfer einer Cyber-Attacke und durch eine Verschlüsselungs-Schadsoftware von Hackern erpresst. Diese Programme infizierten die wichtigsten Daten auf den Computern oder Servern und verschlüsseln diese dann mit einem Code.

Betroffene Unternehmen hatten zwei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder es wird Lösegeld bis zu 4000.00 Euro für die Herausgabe des Schlüssels (Code) bezahlt, oder die Firmendaten welche vorher durch diese digitalen Angriffe auf den Rechner oder Servern verschlüsselt worden sind gehen verloren.

Aber genau auf diese Firmendaten kann das Unternehmen nicht verzichten. Die meisten Firmen schützten sich jedoch nicht ausreichend genug gegen solche Angriffe und gerade mittelständische Unternehmen sind davon am stärksten betroffen und müssen bei der Sicherheit deutlich nachlegen. Größere Firmen sind in der Regel besser gegen einen Virus- oder Trojaner-Befall geschützt.

Polizei warnt vor digitalen Erpressern

Nach Aussagen von Experten der Guardia Civil, sind diese oftmals machtlos da diese IP-Adressen nicht aus Spanien, sondern oftmals aus Russland oder China stammen. Diese Verschlüsselungs-Schadsoftware wird gewöhnlich über Spam-E-Mails oder Attacken auf Remote-Administrationssysteme verbreitet.

Sollte ein Endgerät einmal infiziert sein, findet diese Verschlüsselungs-Schadsoftware in der Regel immer etwas, das verschlüsselt und für dessen Entschlüsselung ein Lösegeld gefordert werden kann.

Foto: (c) dpa

Previous post

Nach Ölkatastrophe vor Gran Canaria - Wetterbesserung ermöglicht Reinigung

Next post

Ölflecken am Strand von Meloneras und Taurito im Süden von Gran Canaria