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Druck auf die Kanarische Regierung wächst – Ermittlungsverfahren wegen Ölpest eingeleitet

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Las Palmas 27.04.2015 – Fast alle Parteien und Umweltschutzorganisationen legten Beschwerdebriefe wegen der Ölpest, verursacht durch den Untergang des russischen Fischtrawlers „ Oleg Naydenov“ bei der Kanarischen Regierung, der Staatsanwaltschaft und dem Europäischen Parlament vor.

Der Sprecher der Grünen Canaria, Juan Manuel Román, kritisierte die mangelhaften Veröffentlichungen über den Stand des Geschehens. Was sollen die Bewohner der Kanaren noch glauben können, wenn diese täglich unterschiedliche Prognosen und beschwichtigende Nachrichten von einigen Politikern und Ministerien zu hören und zu lesen bekommen?

Keiner von denen traut sich öffentlich über die wahren Hintergründe zu sprechen, warum die „ Oleg Naydenov“ aus dem Hafen von Las Palmas brennend aufs offene Meer geschleppt wurde und durch welche Umstände es gesunken ist.

Mit diesen Fragen beschäftigt sich nun endlich die Staatsanwaltschaft von Las Palmas, welche ein Ermittlungsverfahren wegen Verbrechen gegen die Umwelt eingeleitet hat und forderte die Unterlagen bei der Hafenbehörde an, welche über die Katastrophe Aufschluss geben soll.

Die Wahlkandidatin der PSOE, Patricia Hernandez, sagte in einer Pressekonferenz auf Teneriffa, es sei allerhöchste Zeit das sich die Verantwortlichen der Ölkatastrophe bekennen. Auch fordert sie die kanarische Regierung auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, damit die geschützten Gebiete der Wale, Delphine und viele andere Fischarten sowie die Küsten von Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera von der Ölpest befreit und verschont werden.

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