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Erste Probebohrungen durch Repsol vor den Kanaren beendet

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Las Palmas de Gran Canaria (KM) 13.01.2015 – Die Ölsucher auf dem vom spanischen Mineralölkonzern Repsol gecharterten Bohrschiff der Rowan Renaissance, hatten gestern mit 3.100 Metern den Endpunkt der ersten Probebohrungen vor den Küsten der Kanaren erreicht. Nun sollen noch Proben entnommen werden, bevor man das Bohrloch dann zum 20. Januar versiegeln kann. Ende des Monats oder Anfang Februar, erwartet das Unternehmen die Ergebnisse der Proben und wird dann entscheiden, ob noch weitere Probebohrungen vorgenommen werden.

Zahlreiche Bewohner der Kanarischen Inseln, und Umweltschutzgruppen hoffen jedoch, dass diese Analysen negativ ausfallen werden, denn sollte sich bei diesen genommenen Proben keine ausreichenden Produktionsmengen sowie Qualität herausstellen, will der spanische Mineralölkonzern Repsol keine weiteren Probebohrungen vor den Kanaren vornehmen.

Sollte das gefundene Öl für eine Weiterverarbeitung brauchbar sein, bleibt das Bohrschiff die Rowan Renaissence in den kanarischen Gewässern und wird im benachbarten Feld weitere Probebohrungen durchführen. Falls nein, dann wird das für zwei Jahre gecharterte Bohrschiff die Rowan Renaissance sowie die Schiffe der Logistik in Richtung Angola beordert, um dort die Erforschung nach Erdöl zu beginnen.

Bewohner der Kanaren sagen NEIN zu Repsol

Nach einer Studie gegen die umstrittene Erdölsuche des Mineralölkonzerns Repsol vor den Küsten von Lanzarote und Fuerteventura welches von den Universitäten in La Laguna auf Teneriffa und in Las Palmas de Gran Canaria durchgeführt wurde, nachdem man ein Referendum welches am 23.11 stattfinden sollte, gerichtlich verboten hat, hat folgendes Ergebnis erbracht. Auf Lanzarote sprachen sich 83,8 % der Bewohner gegen Ölbohrungen aus, gefolgt von Gran Canaria mit 80,5 %, auf Fuerteventura 72,9 %, Teneriffa mit 71,8 %, danach folgten La Gomera, La Palma und El Hierro.

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