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+++ Feuer auf “Schwimmender Zeitbombe” vor den Kanarischen Inseln nach 14 Tagen gelöscht +++

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Das Feuer auf dem mit 42.654 Tonnen hoch explosivem Ammoniumnitrat beladenen Frachter “MV Cheshire” vor den Kanarischen Inseln ist gelöscht. Ein Flugzeug des Seerettungsdienstes bestätigte, dass aus dem britischen Frachter seit Sonntag kein Rauch mehr aufsteige.

Experten warnten vor möglichen Umweltschäden

Der Frachter wollte auf seiner Fahrt von Norwegen nach Thailand einen Tankstopp im Hafen La Luz auf Gran Canaria einlegen und geriet am Sonntag (13.08) etwa 60 Meilen südlich von Maspalomas in Seenot. Daraufhin kämpfte die Schiffbesatzung zwei Tage lang gegen Feuer, Rauch und Hitze in den Laderäumen des Massengutfrachters, bis sie vom Schiff evakuiert werden musste.

Seither trieb der Frachter mit seiner hoch explosiven Fracht unbemannt in Richtung El Hierro über den Atlantik und wurde in der vergangenen Woche von Schleppern wieder in eine Position etwa 40 nm südwestlich von Gran Canaria geschleppt. Aktuell wird der Frachter bis auf zwölf Seemeilen an die Küste von Gran Canaria herangebracht. Dort soll er nun von Experten überprüft werden, um festzustellen, ob alle Gefahren abgewendet sind und er in den Hafen der Inselhauptstadt Las Palmas gebracht werden kann.

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