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Flüchtlinge aus Afrika: 40-jähriger Schleuser in Las Palmas festgenommen

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Las Palmas – Es scheint ein recht lukratives Geschäft mit dem Leid anderer Menschen zu sein, denn zwischen 800.00 und 1500.00 Euro müssen die illegalen Einwanderer an Schlepperorganisation zahlen, welche dann unter prekären und lebensgefährlichen Bedingungen sowie in wenig seetauglichen und veralterten Booten versuchen, die Kanarischen Inseln und somit Europa zu erreichen.

Durch die Nationalpolizei aus Las Palmas de Gran Canaria konnte nach umfangreichen Ermittlungen im Kampf gegen illegale Einwanderung und Menschenhandel erneut ein bereits in Abschiebehaft sitzender Senegalese im Alter von 40 Jahren als Schleuser mit Führungsposition in dieser Organisation identifiziert und festgenommen werden. Zu den Hauptaufgaben des Senegalesen zählte das Organisieren und die Bereitstellung von Booten an den Küsten der Westsahara und Marokko für die Überfahrten in Richtung der Kanarischen Inseln. Der 40-Jährige wurde der zuständigen Gerichtsbarkeit von Las Palmas überstellt und wird sich wegen Förderung der illegalen Einwanderung und Menschenhandel vor Gericht verantworten müssen.

Foto: Symbolfoto

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