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Flüchtlinge: “Balkanroute dicht” Jedes EU Land kocht sein eigenes Süppchen

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+++ Flüchtlingskrise +++ Nach Ungarn und Slowenien wurde jetzt auch das eh schon gebeutelte Griechenland zu einem neuen Brennpunkt der Flüchtlingskrise. Mehrere Balkanländer lassen seit geraumer Zeit nur noch wenige Flüchtlinge weiter Richtung Mitteleuropa reisen. An einem von Mazedonien errichteten Zaun an der Grenze zu Griechenland sitzen deswegen seit mehreren Tagen Tausende Flüchtlinge fest und hoffen
auf eine Weiterreise ins Gelobte Land – Deutschland.

Und in Deutschland wird derzeit mit allen Mitteln aber hauptsächlich mit Scheindiskussionen versucht, ängstliche Wähler vor den Landtagswahlen am 13. März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu beruhigen und die Stimmung unter der Bevölkerung zumindest noch aufrecht zu halten. Derzeit warten am griechischen Grenzübergang Idomeni nach Medienberichten mehr als 10.000 Flüchtlinge, und wie es scheint, ist die Reise in Griechenland zu Ende. Durch die derzeitigen milden Temperaturen in Griechenland steigt auch die Zahl der ankommenden Flüchtlinge auf den Inseln wieder stark an und der NATO-Einsatz wie könnte es auch anders sein, lässt durch ein politisches Kalkül mit der Türkei auf sich warten. Im Moment scheint es so, als ob jedes EU-Land sein eigenes Süppchen auf Kosten der Flüchtlinge kocht, wo eine gemeinsame europäische Lösung dringend notwendig ist. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) könnte der Flüchtlingsstau im Norden Griechenlands zu einer humanitären Katastrophe führen. Wie das Nachrichtenportal FOCUS Online schreibt, wird die Balkanroute nach griechischer Einschätzung nicht wieder für Migranten öffnen.”Wir werden kein Transitland mehr sein“, sagte Migrationsminister Ioannis Mouzalas einer Gruppe von Bürgermeistern am Mittwoch nach Berichten griechischer Medien.

Bild: (c) APA/AFP/SAKIS MITROLIDIS

Foto: Flüchtlinge versuchen Grenze nach Mazedonien zu stürmen

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