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Fünf Jahre nach dem Unwetter von Februar 2010 auf den Kanaren

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Las Palmas de Gran Canaria (KM) 02.02.2015 – Fünf Jahre ist es jetzt her, als tagelange Regenfälle mit 187 Liter pro Quadratmeter und heftigen Stürmen das öffentliche Leben auf den Kanarischen Inseln fast zum Erliegen gebracht haben.

Teneriffa war von den Unwettern am stärksten betroffen, sodass recht viele Straßen sogar ganze Stadtviertel unpassierbar waren und über 30.000 Haushalte ohne Strom. Die Straßen von Teneriffas Inselhauptstadt Santa Cruz hat damals eine Schlammschicht bedeckt welche der Regen aus den Bergen angespült hat.

Auch eine Kirche in San Cristóbal de la Laguna im Norden der Insel welche zugleich die älteste Kirche auf Teneriffa ist wurde durch dieses Unwetter betroffen und zahlreiche wertvolle Wandverzierungen aus dem Jahr 1499 vom Hochwasser bedroht.

Die Regionalregierung der Kanaren hatte damals allen Schulen unterrichtsfrei gegeben und auch auf Gran Canaria wurden an der Universität Vorlesungen abgesagt. Ein Baugerüst welches in der Hauptstadt Las Palmas auf Gran Canaria umgestürzt war forderte ein Todesopfer, ein zweiter Arbeiter wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Auf La Palma haben riesige Wellen zahlreiche parkende Autos in den Atlantik gezogen, und mehr als 40 Menschen mussten aufgrund der hohen Wellen aus ihren Wohnungen in Sicherheit gebracht werden.

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