Home»Gesetze - Recht»Gran Canaria: Aufregung und Unsicherheit bei Immobilienbesitzern

Gran Canaria: Aufregung und Unsicherheit bei Immobilienbesitzern

0
Shares
Pinterest Google+

Große Aufregung und Unsicherheit herrscht derzeit bei Wohnungseigentümern in der größten touristischen Gemeinde im Süden von Gran Canaria, San Bartolomé de Tirajana. Seit Anfang 1990 wurden einige Urbanisationen als touristisches Gebiet erklärt, welches auch im Grundbuch einer Immobilie vermerkt wurde. Nach den damals geltenden Gesetzen mussten die Eigentümer diese Immobilie selber nutzen und eine Vermietung auch wenn nur für kurze Zeitdauer war nicht erlaubt.

Immobilienspekulanten einen Riegel vorgeschoben

Da man gekaufte Immobilien nicht für längere Zeit brachliegen lassen durfte, schob man mit diesem Gesetz Immobilienspekulanten ein Riegel vor. Zum Glück der Immobilienbesitzer wurde die Einhaltung der Gesetze durch die Behörden nicht wirklich ernsthaft kontrolliert. Der geänderte Generalplan der Ordenación (PGO) von San Bartolomé de Tirajana sorgt nun unter den privaten Eigentümern von Wohnraum für helle Aufregung und Unsicherheit. Viele Jahre hatten die Eigentümer von Appartements, Bungalows oder Eigentumswohnungen die eigene private Immobilie an Touristen oder Bekannte schwarz vermietet da diese die Immobilie nur für ein paar Monate im Jahr selber nutzten.

Geldbußen bis zu 30.000 Euro möglich

Fakt ist, dass nach einer Untersuchung des Cabildo in der touristischen Hochburg der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana jährlich bis zu 90.000 Betten fehlen, welche nun durch den geänderten Generalplan der Ordenación (PGO) gefüllt werden sollen. Generell betrifft diese Verordnung nur Eigentümer von Immobilien, welche diese nicht ganzjährig selber nutzen. Diese sollen Ihr “Privateigentum” in den freien Monaten für die touristische Vermietung über Reiseveranstalter etc. zur Verfügung stellen.
Foto: Symbolfoto – Kanarenmarkt.de

Previous post

Teneriffa: 56-Jähriger Taucher tödlich verunglückt

Next post

Lanzarote: Illegale Fischerei im Meeresschutzgebiet vor La Graciosa gestoppt