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Gran Canaria / ALL-INKLUSIVE Urlaub auf der Tagesordnung beim Tourismus Forum Maspalomas

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Las Palmas de Gran Canaria 10.12.2014 – Die Politiker, vor allem der Stadtrat für Tourismus, Ramón Suárez, wird auf Druck der Contra Bewegungen und verschiedenen Organisationen gegen das Problem All-Inklusive Urlaub auf dem internationalen Tourismus Forum in Maspalomas auf die Tagesordnung setzen. Das Problem der einheimischen Wirtschaft ist bekannt, denn innerhalb der letzten Jahre wurden 35.000 Arbeitsstellen abgebaut und über 7.000 Betriebe mussten deswegen ihre Geschäfte schließen.

Die angesetzte Großdemonstration vor dem Gebäude des Forums wurde abgesagt. Das Forum einigte sich mit den Contra Bewegungen, jetzt endlich das Thema anzupacken.Man ist sich darüber einig, dass diese Art geführten Massentourismus durch die Reiseveranstalter schuld daran ist, dass immer mehr Touristen regelrecht an die Hotels gebunden werden.

Francisco Gonzáles, Sprecher der Gewerkschaft UGT, geht noch einen Schritt weiter und erklärte auf einer Pressekonferenz, dass durch die All-Inklusive Modelle die Hotels den Mitarbeiterstamm um 40% reduzieren konnten. Allein durch diese Tatsache sanken auch die Qualitätsangebote, welche den europäischen Urlaubstandart nicht mehr entsprechen.Fernando Fraile, Präsident der Arbeitgeber und Hotelverbände konterte und stellte klar, dass die Angebote der Hotels auf den Kanaren der freien Marktwirtschaft unterliegen und von keinem Dekret beschnitten werden kann.

Die meisten Bars, Restaurants und Shops außerhalb der Hotels haben selber Schuld, sie haben sich an die Bedürfnisse der Urlauber nicht angepasst und müssen sich nicht wundern, ihre Betriebe wegen Einkommensbußen schließen zu müssen, erklärte der Präsident der Hotelvereinigung José Mañaricua. Pro und Contra stehen sich gegenüber.Man darf gespannt sein, was die Teilnehmer auf dem Forum im Interesse aller beschließen werden.

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