Gran Canaria » Küstenwache rettet 66 afrikanische Flüchtlinge aus Seenot


Gran Canaria » Küstenwache rettet 66 afrikanische Flüchtlinge aus Seenot
Gran Canaria » Küstenwache rettet 66 afrikanische Flüchtlinge aus Seenot

+++ Flüchtlingskrise +++ Obwohl diese Überfahrten von Afrika als sehr gefährlich gelten, versuchen immer wieder illegale afrikanische Einwanderer auf dieser Route mit kaum seetauglichen Booten die Kanaren und somit Europa zu erreichen. Im Jahr 2015 gelangten auf diese Weise 844 Migranten auf die Kanarischen Inseln. Wie das Rote Kreuz mitteilt, wurde am gestrigen Mittwoch etwa 120 Meilen südlich von Maspalomas erneut ein Flüchtlingsboot durch die Luftrettung lokalisiert und die Insassen durch die Küstenwache aus Seenot gerettet.

Herkunftsland: Subsahara-Afrika

Auch diese 66 afrikanischen Bootsflüchtlinge, darunter auch drei schwangere Frauen sowie ein Kind im Alter von drei Jahren wurden nach der Rettung durch das sofort aktivierte Küstenwachschiff Guardamar Talia in den Hafen von Arguineguin (Mogan) gebracht und von Freiwilligen des Roten Kreuzes der Guardia Civil sowie der Nationalpolizei in Empfang genommen.

Wie viele Personen bei diesen gefährlichen Überfahrten Jahr für Jahr ums Leben kommen, ist schwer zu bestimmen, dennoch nehmen viele junge Afrikaner auf dieser gefährlichen Route in der Hoffnung ein besseres Leben führen zu können den Tod in Kauf.