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+++ Gran Canaria nicht erreicht! 60 Migranten aus Afrika durch Marokkos Küstenwache gestoppt +++

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Illegale Einwanderung: Aufgrund der gemeinsamen Überwachung der nordafrikanischen Küste konnte durch die spanische Guardia Civil in Zusammenarbeit mit der mauretanischen Gendarmerie die Zahl der illegalen afrikanischen Einwanderer im vergangenen Jahr reduziert werden.

Waren es im Jahr 2015 noch 875 Migranten, die versuchten, mit kaum seetauglichen Booten illegal die Kanarischen Inseln zu erreichen und durch die spanische Küstenwache aus Seenot gerettet werden mussten oder selbst eine der Inseln erreichten, so verzeichnete das Rote Kreuz im Jahr 2016 auf 16 Booten lediglich noch 663 Migranten.

Ein glückliches Ende fand am gestrigen Donnerstag auch eine Reise von 60 afrikanischen Migranten, die versuchten, mit einer größeren Patera von Dakhla (Westsahara) nach Gran Canaria zu gelangen. Sie wurden nach einem Hinweis eines NGOs durch die spanische Luft-und Seenotrettung rund 170 Meilen (315 Kilometer) vor Gran Canaria lokalisiert und nur wenig später von der marokkanischen Küstenwache aufgenommen. Bei den illegalen afrikanischen Migranten, die im Jahr 2016 die Kanarischen Inseln erreicht haben, handelt es sich um 507 Männer, 95 Frauen und 61 Kinder.

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