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Greenpeace besorgt – Ölverschmutzung vor Mogán (Gran Canaria) entdeckt

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Las Palmas 22.04.2015 – Nach Aussagen des Katastrophenschutzes Canaria, wurden heute Ölverschmutzungen nur rund drei Kilometer vor der Playa de Veneguera in der Nähe von Puerto de Mogán gesichtet.

Die Entwicklungsministerin, Ana Pastor, hatte am Vormittag noch erklärt, dass sich die Verschmutzung durch den Untergang des russischen Fischtrawlers Oleg Naydenov gegenüber dem Vortag nun 197 Kilometer südwestlich der Südküste von Gran Canaria befindet.

Sie könne es sich nicht vorstellen, dass diese Ölflecken von dem in 2.700 Meter tief gelegenen Wrack kommen könnten. Nach Schätzung der Experten, sind bisher 5000 Liter von 1.4 Tonnen Treibstoff ausgetreten.

Inzwischen ist Greenpeace Canaria mit einem Expertenteam begleitet von Wissenschaftlern der Universität von Las Palmas am Ort des Geschehens eingetroffen. Wir werden das genaue Ausmaß dieser Umweltkatastrophe untersuchen, sowie die Öffentlichkeit aus erster Hand informieren und fordern von den Verantwortlichen und der Kanarischen Regierung, strengere Maßnahmen, dass die Auswirkungen des Unglücks so schnell wie möglich minimiert werden können, erklärte der Sprecher von Greenpeace, Luis Ferreirim. Weiterhin sollen die Daten vom Unterwasserroboter so schnell wie möglich ausgewertet und veröffentlicht werden.

Foto: (c) Greenpeace

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