Hohe Ersatzansprüche und Freiheitsstrafe für ehemaligen Leiter des Karnevals 2013 auf Teneriffa gefordert


Hohe Ersatzansprüche und Freiheitsstrafe für ehemaligen Leiter des Karnevals 2013 auf Teneriffa gefordert
Hohe Ersatzansprüche und Freiheitsstrafe für ehemaligen Leiter des Karnevals 2013 auf Teneriffa gefordert

Santa Cruz de Tenerife 10.02.2015: Wir erinnern an die Gala zur Wahl der Karnevalskönigin am 14.02.2013 in Santa Cruz de Tenerife im Jahre 2013. Die Tragödie um die 25-jährige Kandidatin Saida Prieto begann, als sie in ihrem Kostüm die Bühne betrat.

Es sollte ein grandioser Auftritt werden, der nach wenigen Minuten ihr fast das Leben gekostet hätte. Aus damaliger unerklärlichen Gründen fing ihr Kostüm durch einen Funkenflug eines von den Pyrotechnikern entzündeten Sternenregen Feuer. Trotz sofortiges Eingreifen der Feuerwehr mit Feuerlöschern, erlitt Saida Prieto Verbrennungen ersten zweiten Grades (40%).

Sie wurde sofort in eine Spezialklinik von Sevilla (Andalusien) geflogen, wo sie 2 Monate in dem künstlichen Koma versetzt wurde. Nach vielen Operationen konnten die Spezialärzte ihr Leben retten und sie in ein neues zweites Leben entlassen.

Der von der Familie beauftragte Anwalt Juan José Rodríguez hat seine Ermittlungen abgeschlossen und dem Gericht seine Forderungen gegen den damaligen Verantwortlichen Leiter des Karnevals, Willy Jorge, dem Gericht vorgelegt. Er fordert für die Schwerverletzte Saida Prieto Ersatzansprüche und Schmerzensgeld in Höhe von 2,4 Millionen Euro sowie eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 2 Monate für seine erwiesene Schuld an diese Tragödie.