Illegale Einwanderer vor Gran Canaria gerettet


Illegale Einwanderer vor Gran Canaria gerettet
Illegale Einwanderer vor Gran Canaria gerettet

+++ Flüchtlingskrise +++ Auch auf Gran Canaria steigt der Zustrom illegaler Einwanderer aus Nordafrika in letzter Zeit wieder stark an. Obwohl diese Überfahrten als sehr gefährlich gelten, versuchen viele junge Afrikaner auf dieser gefährlichen Route mit kaum seetauglichen und veralteten Booten die Kanarischen Inseln und somit Europa zu erreichen.Wie viele Migranten bei diesen gefährlichen Überfahrten ums Leben kommen, ist schwer zu bestimmen, dennoch nehmen Jahr für Jahr zahlreiche Menschen bei diesen Überfahrten den Tod in Kauf.

Herkunftsland: Subsahara-Afrika

Erneut wurden am gestrigen Dienstag gegen 13.30 Uhr auf einem Holzboot 59 illegale Einwanderer aus Cape Bojador rund 57 Meilen südöstlich von Maspalomas im Süden von Gran Canaria gesichtet und gerettet.

Durch die Seenotrettung begleitet von der Guardia Civil wurde auch diese Patera in den Hafen von Arguineguín (Mogan) gebracht. Nach ersten Angaben des Roten Kreuzes wurden bei den meisten der Migranten nach einer ersten Untersuchung lediglich Anzeichen von Erschöpfung festgestellt. Zwei Personen benötigten medizinische Hilfe und mussten durch das Rote Kreuz erstversorgt werden.

Im Monat September erreichten auf diese Weise 171 Illegale Einwanderer Gran Canaria.

Ankunft illegaler Migranten auf Gran Canaria im Monat Oktober

20.Oktober 2015 : 59 Personen
13.Oktober 2015 : 46 Personen
12.Oktober 2015 : 14 Personen
09.Oktober 2015 : 41 Personen