Kanaren: 94.000 Unterschriften – Welle der Solidarität für “Oma von Fuerteventura”


Kanaren: 94.000 Unterschriften - Welle der Solidarität für "Oma von Fuerteventura"
Kanaren: 94.000 Unterschriften - Welle der Solidarität für "Oma von Fuerteventura"

Für sechs Monate muss Josefa Hernández aus Betancuria auf Fuerteventura, welche bereits die “Oma von Fuerteventura” genannt wird ins Gefängnis. Die 62-Jährige weigerte sich ihr illegal errichtetes Haus auf einem geerbten Grundstück im Naturpark von Betancuria welches Josefa sowie der körperlich behinderten Tochter dem langzeitarbeitslosen Sohn sowie den drei Enkelkindern ein Dach über dem Kopf bietet abreißen zu lassen.

Dies löste auf den Kanarischen Inseln eine Welle der Solidarität aus und an einer Petition auf der Webseite change.org zur Begnadigung von Josefa haben sich in kurzer Zeit Tausende Inselbewohner angeschlossen. Am Montag trat die “Oma von Fuerteventura” nun die Haftstrafe im Gefängnis Tahíche auf der Nachbarinsel Lanzarote an. Begleitet wurde Josefa vom Präsidenten des Rates von Fuerteventura, Marcial Morales dem Bürgermeister von Betancuria, Marcelino Sardinien, Rechtsanwalt Andrés Briansó und mehreren Mitgliedern verschiedener Parteien sowie der beiden Töchter Minerva und Leticia. Ministerpräsident Mariano Rajoy verkündete bereits am gestrigen Dienstag das am Freitag in der ersten Sitzung nach den Ferien das Kabinett beschließen wird die Frau zu begnadigen.

Foto: (c) EFE