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Kanaren / Rücktrittsforderung von Minister José Manuel Soria wird immer lauter

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Las Palmas 07.12.2014 – Der spanische Minister für Industrie, José Manuel Soria, erklärte die Strafanträge der kanarischen Regierung gegen seine Regierung und einzelne Minister als letzten Trick um die Anfänge der Ölförderungen auf den Kanaren noch stoppen zu können. Wir werden, wie immer, jede Gerichtsentscheidung respektieren. Soria erinnerte daran, dass die Ölförderungen nicht nur für die spanische Regierung von Interesse sei, auch die Kanaren werden davon profitieren. Er sei sehr darüber verwundert, dass erst jetzt wo Probebohrungen durchgeführt werden, die kanarische Regierung drastisch ablehnend reagiert.

Gespräche über die Möglichkeiten um die Kanaren herum Öl zu fördern, wurden bereits vor 3 Jahren geführt. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte man Widersprüche einlegen können.In ein paar Monaten finden auf den Kanaren Wahlen statt und ich glaube, dass das Thema Öl sich auf den Kanaren in Rauch auflösen wird, so der spanische Minister für Industrie, José Manuel Soria.Bürgergruppen haben am heutigen Sonntagmittag in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria gegen den Minister José Manuel Soria und Repsol demonstriert. Weitere Demonstrationen wurden von der Bewegung Antipetróleo kurzfristig nach der Bekanntgabe der Soria-Erklärung an der Zentrale der spanischen Regierung auf La Gomera, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote organisiert.

Viele Demonstranten trugen Schilder mit der Aufschrift „Soria dimite“ (Soria trete zurück). Auch in der Hauptstadt von Teneriffa in Santa Cruz wurde auf Banner der Rücktritt von Soria gefordert. Viele der Demonstranten beschimpften in Sprechkören Soria mit Worten, wie „Du Verräter“. In Puerto del Rosario haben Protestorganisatoren Urnen auf den Plazas aufgestellt, damit die Bürgerinnen und Bürger ihren Wunschzettel für die Zukunft von Fuerteventura stecken konnten. Die Mehrheit zeigte der Menge ihren Wunsch, darauf stand „NO ÖL“.Man darf sehr gespannt sein, ob das oberste Gericht (TSJC) die Strafanträge der kanarischen Regierung für zulässig erklärt.

Foto: Symbolfoto

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