Kanaren / Soria kämpft weiter um das Kanarische Öl


Kanaren / Soria kämpft weiter um das Kanarische Öl
Kanaren / Soria kämpft weiter um das Kanarische Öl

Las Palmas 26.01.2015: Der spanische Industrieminister, José Manuel Soria, kämpft weiter um das schwarze Öl der Kanaren. In einem Fernsehinterview forderte er den Ölkonzern Repsol auf, ihren Vertragsverpflichtungen nachzukommen. Es wurde vereinbart, so Soria, dass Repsol zwei Probebohrungen durchzuführen hat.

Auch sieht der Minister keinen Grund für den Abbruch der Bohrungen durch Repsol. Das positive der ersten Probebohrung ist, dass entgegen allen Befürchtungen der kanarischen Regierung keine Ölkatastrophe entstanden ist. Auch wenn der Ölkonzern Repsol behauptet, es sei kein verwertbares Öl um die kanarischen Inseln zu finden, sei Repsol zu einer zweiten Probebohrung vertraglich verpflichtet.

Das Argument von Repsol, sie würden für eine aussichtslose zweite Probebohrung keine weiteren 190 Millionen Euro investieren, sei nur eine Schutzbehauptung. Weiter wies der Minister Soria darauf hin, dass Spanien es sich nicht leisten kann, die Ölressourcen brach liegen zu lassen, da das Land Spanien zu 100% auf Ölimporte (ca. 37 Millionen Euro pro Tag) angewiesen ist. Gegenüber könnte aus den Ölvorräten der Kanaren täglich 100 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Der Minister gibt die Hoffnung nicht auf, dass Repsol einlenkt und für eine zweite Probebohrung bereit ist, da ansonsten die spanische Regierung die Vertragsstrafe in Höhe von 20 Millionen Euro einfordern wird.