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Kanaren / Warnung aus Madrid gegen Volksabstimmung

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Las Palmas 05.10.2014 – Der Mineralölkonzern Repsol hat im August durch die spanische Regierung die Genehmigung erhalten vor den Kanarischen Inseln Probebohrungen vorzunehmen zu dürfen was den Bewohnern der Inseln sowie zahlreichen Umweltschutzgruppen sauer aufstoßen lässt. Nun will die Regionalregierung der Kanaren eine Volksabstimmung für den 23. November anberaumen, was wiederum dem Industrieminister José Manuel Soria recht sauer aufstoßen lässt und er warnte die Kanaren vor solch einem illegalen Referendum mit den Worten

Madrid werde darauf entsprechend reagieren" und handeln


Der Mineralölkonzern Repsol hatte im August die Genehmigung erhalten diese Probebohrungen rund 50 Kilometer vor der Kanareninsel Lanzarote sowie Fuerteventura durchzuführen, und werde diese auch umsetzen so Repsol-Präsident Antonio Brufau. Bereits mit Genehmigung dieser Probebohrungen hatten die Regionalregierung der spanischen Inselgruppe gedroht die offiziellen Beziehungen mit Madrid abzubrechen. Die spanische Regierung will nun die für den 23.November anberaumte Volksabstimmung “gerichtlich” verbieten lassen, da man dies als illegal betrachte, denn ein Volksentscheid könne nur von einem “Zentralstaat” angesetzt werden.

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