Kein Öl vor den Kanaren – eine schlechte Nachricht für Spanien


Kein Öl vor den Kanaren - eine schlechte Nachricht für Spanien
Kein Öl vor den Kanaren - eine schlechte Nachricht für Spanien

Las Palmas de Gran Canaria (KM) 17.01.2015 – Die Nachricht vom Freitag “Kein Öl vor den Küsten der Kanaren” Repsol stellt Ölbohrungen vor den Kanaren ein, welche nicht nur in den sozialen Netzwerken für Jubel gesorgt hat, muss für den Minister für Industrie, Energie und Tourismus, José Manuel Soria (selbst gebürtiger Canario),wie ein Schlag ins Gesicht gewesen sein.

Der Minister sagte am Freitag nach Bekanntmachung des Ergebnisses der Ölförderung, welches das Unternehmen Repsol in den Gewässern vor der Küste von Lanzarote und Fuerteventura bis zu einer Tiefe von 3093 Metern durchgeführt hat und nun seine Probebohrungen einstellt, ist eine schlechte Nachricht für Spanien und die Kanarischen Inseln.

Soria erinnerte daran, dass Spanien ein Land ist welches zu fast 100 % abhängig ist vom importierten Gas und Öl, und somit wäre der Ölfund durch den spanischen Mineralölkonzern Repsol eine sehr gute Nachricht für Spanien und auch für die Kanaren gewesen welches auch die Arbeitslosenquote welche bei 33 % liegt gesenkt hätte.

Trotz der weit verbreiteten Angst, war der Tourismus auf den Kanarischen Inseln davon nicht betroffen, und hat sogar noch einen neuen Rekord aufgestellt. Weiterhin forderte der Minister die kanarische Regierung dazu auf, jeden Cent welcher für den “Partisanenkampf” gegen die Probebohrungen verwendeten “Öffentliche Mittel” zurückzuzahlen.