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Kleines Seebeben bei Telde auf Gran Canaria registriert

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Telde 08.04.2015 – Das Geographische Institut (IGN) teilte heute mit, dass gestern gegen 23:53 Uhr östlich von Telde, unweit der Küste, ein Seebeben in einer Tiefe von 23 Kilometern mit einer Stärke von 2,6 der Richterskala gemessen wurde.

Für die Bewohner war das Beben nicht spürbar, Schäden wurden nicht festgestellt. Muss man demnächst mit einer größeren Eruption fürchten? Nein. Immer wieder kommt es durch die Verschiebung der Afrikanischen Platte zu kleineren Seebeben auf den kanarischen Inseln, weil sich diese jährlich sich um 1.5 bis 1.7 Zentimeter in nordöstlicher Richtung verschiebt.

Das Institut für erneuerbare Energien (Instituto Tecnológico y de Energias Renovables, ITER) berichtet über die seismische Aktivität auf den Kanaren. In der wöchentlich erscheinenden Guayota wird über die unterirdische Aktivität in Form einer Vulkanampel berichtet. Die Vulkan-Alarm-Ampel (Semáforo Volcánico Alerta) steht meistens auf grün, was bedeutet, das ein normaler Verlauf vorliegt (Desarrolle sus actividades normalmente).

Bei gelb (Esté atento a las comunicaciones de las autoridades) werden die zuständigen Behörden informiert. Sollte jemals die seismische Aktivität so stark werden, dass die Ampel auf rot (Activación del Plan de Emergencia. Póngase a disposición de las autoridades) gestellt werden muss, so tritt der Notfallplan in Kraft, der dem Schutz der Bevölkerung in dem bedrohtem Gebiet dient.

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