Lanzarote: Illegale Fischerei im Meeresschutzgebiet vor La Graciosa gestoppt


Lanzarote: Illegale Fischerei im Meeresschutzgebiet vor La Graciosa gestoppt
Lanzarote: Illegale Fischerei im Meeresschutzgebiet vor La Graciosa gestoppt

Nach Ermittlungen und Routineüberprüfungen wegen illegaler Fischerei im Meeresschutzgebiet in den Gewässern der kleinsten bewohnten Insel La Graciosa durch die Abteilung für Naturschutz der Guardia Civil (Seprona) von Lanzarote konnte zwei Tauchern im Alter von 35 und 36 Jahren das Handwerk gelegt werden. Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass diese beiden Fotos von illegal gefangenen Fischen in soziale Netzwerke posteten und diese zum Verkauf unter den üblichen Marktpreisen angeboten haben.

/www.kanarenmarkt.de/wp-content/uploads/2015/08/ill25110.jpg" alt="(c) Guardia Civil" width="200" height="250" /> (c) Guardia Civil

Mit Harpunen und Speeren im Meeresschutzgebiet unterwegs

Bei Routineüberprüfungen konnten die beiden dann durch die Guardia Civil beim illegalen Fischfang im Meeresschutzgebiet an der Küste vor La Graciosa gesichtet werden. Anweisungen der Beamten, welche dieses Boot einer Kontrolle unterziehen wollten, wurden ignoriert und es ging mit Vollgas in Richtung Küste von Famara. Noch bevor die beiden das Festland erreichen konnten, wurde Ihr Boot von der Guardia Civil abgefangen und an den Strand von Famara begleitet.Die illegal erbeuteten Fische, die Ausrüstung wie Speere und Harpunen wurden beschlagnahmt. Nach weiteren Ermittlungen und Hausdurchsuchungen in Arecife auf Lanzarote wurden weitere Beweismittel für dessen illegale Fischerei sichergestellt. Die beiden, welche sich nun vor Gericht verantworten müssen, droht eine Geldstrafe bis zu 60.000 Euro.