Nach Ölkatastrophe vor Gran Canaria – Zweiter Unterwasserroboter notwendig


Nach Ölkatastrophe vor Gran Canaria - Zweiter Unterwasserroboter notwendig
Nach Ölkatastrophe vor Gran Canaria - Zweiter Unterwasserroboter notwendig

Las Palmas (KM) +++ Ticker +++ Nach Aussagen der Ministerin Ana Pastor, wird für die Abdichtung des Wracks des russischen Fischereischiffs Oleg Naydenov welches rund mit 1409 Tonnen Treibstoff südöstlich von Maspalomas in einer Tiefe von fast 3000 Metern versunken ist ein zweiter Unterwasserroboter benötigt. Aus diesen Lecks, welche derzeit noch nicht geschlossen werden konnten, laufen noch rund fünf bis zehn Liter Kraftstoff pro Stunde aus.

Der Hauptkraftstoffteppich der Oleg Naydenov befindet sich derzeit bereits mehr als 200 Kilometer von den Kanarischen Inseln entfernt. Für Freiwillige, welche sich derzeit noch an der Reinigung an den Stränden beteiligen wollen, wurde folgende Webseite eingerichtet.

Kapitän Fahrlässigkeit angehaftet

Igor Dorofieyev
Igor Dorofieyev

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yle="color: #008080;">Ticker +++ 29.04.2015 – Dem Kapitän wird vorgeworfen, er hätte mit der Meldung über diesen Brand auf dem Schiff an die Hafenbehörde zu lange gewartet, wobei ein erheblicher Zeitverlust bei der Brandbekämpfung entstanden sei. Bereits acht Minuten nach der Meldung über diesen Brand auf dem Schiff waren die Feuerwehren vor Ort.

Schlechtes Wetter behindert Reinigung

Durch die derzeit aktuell schlechten Wetterbedingungen mit Sturm und bis zu zwei Meter hohen Wellen, wird die Reinigung der Ölverschmutzung vor Gran Canaria durch den russischen Fischtrawler welcher mit drei Lecks vor der Küste in einer Tiefe von fast 3000 Metern liegt derzeit massiv behindert. Aus diesen Lecks welche noch nicht geschlossen werden konnten, laufen derzeit noch rund fünf bis zehn Liter Kraftstoff pro Stunde aus.

 

Kapitän der “Oleg Naydenov” beschwert sich über Schifffahrtsbehörde von Las Palmas

+++ Ticker +++ 18.04.2015 – Die Entscheidung sein Schiff mit einem Brand an Bord mit dem Schlepper Punta Salinas raus auf hoher See zu schleppen, war ein schwerwiegender Fehler der Schifffahrtsbehörde von Las Palmas de Gran Canaria. So erklärte sich gestern Morgen der Kapitän des russischen Trawlers “Oleg Naydenov”, Igor Dorofieyev vor dem Staatsanwalt bei seiner zweistündigen Vernehmung wegen angeblicher Verbrechen gegen die Umwelt.