Nach Ölpest vor Gran Canaria: Fünftes Leck abgedichtet


Nach Ölpest vor Gran Canaria: Fünftes Leck abgedichtet
Nach Ölpest vor Gran Canaria: Fünftes Leck abgedichtet

Obwohl das fünfte Leck des mit 1409 Tonnen Treibstoff etwa 15 Meilen südlich von Maspalomas (Gran Canaria) untergegangenen russischen Fischtrawlers Oleg Naydenov abgedichtet ist strömt weiterhin bis zu 240 Liter Treibstoff täglich an die Oberfläche des Atlantiks.

Wie der Minister Julio Gomez Pomar, heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat ist nun die Firma Ardent damit beauftragt das auslaufende Öl des Fischtrawlers mittels verankerten Trichtern aufzufangen, welches später aus diesen Trichtern abgesaugt werden soll.

Begonnen werden soll nach Aussagen des Ministers mit dem Anbringen dieser Trichter in vier Wochen, sodass zwei Wochen später diese Lecks mittels Trichter verschlossen sind und kein Öl mehr entweichen kann. Bis zum November, so der Minister sollte das Wrack frei von Öl sein.

Vertreter der kanarischen Regierung haben auf Anfragen keine Angaben über die bisher entstandenen Kosten der Ölkatastrophe genannt.Vor zwei Wochen wurden für die notwendigen Maßnahmen zehn Millionen Euro durch das Kabinett bewilligt. Inwieweit sich das Versicherungsunternehmen der Oleg Naydenov an diesen Gesamtkosten beteiligen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben.