Nationalpolizei Las Palmas verhaftet fünf Personen wegen Förderung der illegalen Einwanderung


Nationalpolizei Las Palmas verhaftet fünf Personen wegen Förderung der illegalen Einwanderung
Nationalpolizei Las Palmas verhaftet fünf Personen wegen Förderung der illegalen Einwanderung

Las Palmas (KM) 20.02.2015 – Es scheint ein recht lukratives Geschäft mit dem Leid anderer Menschen zu sein, denn zwischen 300.00 und 1500.00 Euro müssen die illegalen Einwanderer an eine Schleuserorganisation zahlen welche dann in den oftmals wenig seetauglichen Booten versuchen Europa zu erreichen.

Gleich zum Anfang des Jahres 2015 sowie kurz vor Ende des Jahres 2014 haben wieder solche Flüchtlingsboote mit zahlreichen Migranten die Küsten der Kanaren erreicht welche überwiegend aus der Republik Guinea, Senegal, Kongo und der Elfenbeinküste stammen.

Noch kurz vor Jahresende am 30. Dezember hat ein Patrouillenboot der Guardia Civil eine Patera mit 41 Flüchtlingen welche völlig erschöpft waren vor der Küste von Lanzarote abgefangen. Auf der Patera welche man am 13. Januar im Süden von Gran Canaria gefunden hat, waren 23 männliche Personen, wovon bei einer Person Symptome einer Malaria festgestellt wurde, welchen man ins Hospital Dr. Negrin nach Las Palmas (Gran Canaria) zur Beobachtung und Behandlung brachte, sowie bei einer weiteren Person, bei welchem ähnliche Symptome vorlagen.

Die weiteren 21 Einwanderer wurden nach einem kurzen Gesundheitscheck durch Mitglieder des roten Kreuzes mit Kleidung und Lebensmitteln versorgt, und später in der Obhut der Nationalpolizei in Maspalomas übergeben.

Wie die Nationalpolizei jetzt mitteilt, sind von diesen Flüchtlingsbooten nach zahlreichen Ermittlungen fünf Personen festgenommen worden welche in dieser Schleuserorganisation eine Führungsposition hatten. Diese sind nun der Gerichtsbarkeit in Las Palmas wegen Verdachts auf Förderung der illegalen Einwanderung überstellt worden.