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Ölpest im Urlaubsparadies Gran Canaria: Aus acht Lecks fließt das Öl ins Meer

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Las Palmas (KM) – Fast vier Wochen sind vergangen, als der große russische Fischtrawler „Oleg Naydenov“ vor der Küste von Maspalomas gesunken ist. Bis dato konnte dieses Ölunglück noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Wegen der technischen Probleme, den weiteren Ölausfluss des versunkenen russischen Fischtrawler „ Oleg Naydenov“ zu stoppen, wurde ein weiteres Spezialschiff zum Unglücksort beordert.

Das norwegische Bergungsschiff „Fugro Saltire“ ist mit zwei neuen Unterwasser-Robotern (ROV) der Firma OTECH am Abend im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria eingetroffen. Diese Unterwasserroboter sollen die acht Risse in drei Bereichen des russischen Fischtrawlers „ Oleg Naydenov“ welcher mit 1409 Tonnen Treibstoff südöstlich von Maspalomas versunken ist verschließen. Das erste Ziel der Unterwasserroboter wird das Entlüftungssystem des versunkenen Fischtrawlers sein.

Durch die extremen Schwierigkeiten und der genauen Vorbereitungszeit bei der Verschließung der acht Lecks und des Entlüftungssystems in 2700 Meter Tiefe, werden die Roboter ab Mitte nächster Woche einsatzbereit sein teilte der Ingenieur der Firma OTECH, Gerardo Miranda mit.

Protestaktion gegen Ölverschmutzungen
Protestaktion gegen Ölverschmutzungen

Protestaktion gegen Ölverschmutzungen an den Stränden der Kanaren

+++ Ticker +++ 07.05.2015 – Tausende Menschen werden am kommenden Sonntag, den 10.05.2015 ab Mittags bei einer Protestaktion gegen die Ölverschmutzungen an den Küsten im Süden und Südwesten von Gran Canaria und gegen die undurchsichtigen Maßnahmen des untergegangenen Fischtrawler Oleg Naydenov protestieren.

Diese Art der Protestaktion wurde von Ben Magec Canaria, René Behoteguy, Noelia Sanchez und Aristides Rodriguez aufgerufen und organisiert, die zeitgleich an den Stränden von Playa de Maspalomas auf Gran Canaria, Las Teresitas auf Teneriffa, La Mareta auf Lanzarote und Molino de Antigua auf Fuerteventura stattfinden wird.

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