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Ölteppich erreicht die Küste Mogán auf Gran Canaria – was kommt als nächstes?

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Maspalomas (KM) 23.04.2015 – Es wird wohl hoffentlich nicht noch schlimmeres passieren, denn das was sich nach dem Untergang des russischen Trawlers Oleg Naydenov vor über eine Woche vor den Kanaren abgespielt hat, dürfte eigentlich genug sein.

Unterdessen hat die Gemeinde Mogán und der Präsident des Cabildo bestätigt, dass ein Teil des Ölteppichs die Küste von Veneguera erreicht hat. Auch wenn einige übereifrige Pressevertreter bereits davon ausgegangen sind, dass es keine Ölkatastrophe vor den Kanaren geben würde, hat uns hier auf Gran Canaria die Wahrheit dann am Ende doch noch eingeholt.

Das Umwelt- und Sicherheitsministerium, vertreten durch die Räte Jordi Afonso und Thomas Lorenzo, beorderten Hilfskräfte des Katastrophenschutzes an die Playa el Veneguera um mit der Säuberung zu beginnen. Gleichzeitig ist das Spezialschiff “Luz de Mar”, welches mehr als 287 Kubikmeter verschmutztes Wasser von der Oberfläche absaugen kann, an der Küste von Mogán eingetroffen um schlimmeres zu verhindern. Auch Fachleute von Greenpeace sind vor Ort, um die Herkunft des Öls bestimmen zu können, denn die Ministerin für Entwicklung, Ana Pastor, behauptet öffentlich: “Wir haben keine Hinweise, dass die Ölflecke aus dem Ort des Untergangs kommen“.

Was wird der Öffentlichkeit verheimlicht ? warum wird diese Ölkatastrophe, die sich zwar weit ab von den Kanaren abspielt, von den Verantwortlichen schöngeredet? Droht etwa doch der Südküste von San Agustin bis hin zu Puerto Rico eine unvermeidbare Katastrophe? Was passiert, wenn nach Aussagen von Greenpeace die noch restlichen von 1,4 Tonnen Treibstoff im Tank der Oleg Naydenov in 2.700 Meter tiefe nicht abgepumpt werden können, und der Tank in zwei bis drei Jahren durchgerottet ist ?

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