Referendum auf den Kanaren durch Madrid verboten


Referendum auf den Kanaren durch Madrid verboten
Referendum auf den Kanaren durch Madrid verboten

Las Palmas 04.11.2014 – Das für den 23. November geplante Referendum über Ölbohrungen vor den Kanaren wurde durch das Verfassungsgericht in Madrid verboten.Die Richter des Verfassungsgerichtes in Madrid haben sich zum Thema Abstimmung zwar nicht geäußert, haben aber eine Abhaltung eines Referendums gegen die geplanten Ölbohrungen vor den Kanaren verboten.

Im August erteilte die Regierung Spaniens unter dem konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy dem Mineralölkonzern Repsol die Genehmigung , rund 50 Kilometer vor Lanzarote und Fuerteventura Probe-Ölbohrungen vornehmen zu dürfen.Zahlreiche Einwohner sowie Umweltschutzorganisationen haben dieses Vorhaben lautstark kritisiert und dies als schwere Bedrohung für die Umwelt und den Tourismus auf den Kanaren bezeichnet, worauf die Regionalregierung der spanischen Inselgruppe damit gedroht hat, die offiziellen Beziehungen mit Madrid abzubrechen und eine Volksabstimmung für den 23. November angesetzt hat.

Die Antwort aus Madrid von Industrieminister José Manuel Soria lies nicht lange auf sich warten, und er warnte die Kanaren vor solch einem illegalen Referendum mit den Worten “Madrid werde darauf entsprechend reagieren” und handeln.Die Regierung der Kanaren unter Paulino Rivero hatte diese Volksabstimmung für den 23. November nach Bekanntgabe des Einspruchs welcher aus Madrid kam vorläufig auf Eis gelegt.