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Rumänen zum Betteln und zur Prostitution nach Gran Canaria und Teneriffa gelockt

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Las Palmas (KM) 05.03.2015 – Die Nationalpolizei aus Las Palmas hat in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Rumänien, diplomatischen Vertretungen von Italien sowie Großbritannien eine Rumänische Bande zerschlagen, welche Landsleute zur Prostitution und zur organisierten Bettelei in den touristischen Gemeinden im Süden von Gran Canaria sowie nach Teneriffa gezwungen hat.

Falsche Versprechungen

Unter Vorspiegelung auf einen Arbeitsplatz, lockte diese Bande die Landsleute zuerst in die Landwirtschaft nach Sevilla in Spanien.Eingestellt in Hilfsarbeitertätigkeiten welche diese Personen nach dem ersten Monat wieder verloren haben, konnten diese Menschen das kompl.- erste und gleichzeitig auch letzte Monatsgehalt an diese Menschenhändler (Landsleute) als Entschädigung für die Reise aushändigen. Ohne Geld und Zuversicht standen diese Menschen dann in einem fremden Land, und man versprach diesen einen weiteren Arbeitsplatz auf Gran Canaria und Teneriffa.

Kampf gegen Menschenhandel


Verkauft, verschleppt, missbraucht

Durch die zahlreichen Ermittlungen stelle sich auch heraus, dass diese Rumänische Gruppe zahlreiche Verbindungen zu Zuhältern aus Großbritannien und Italien hatten, welche diese meist jungen Frauen dann unter Androhung von Gewalt zur Straßenprostitution oder zum betteln in den Touristenzentren im Süden Gran Canaria oder auf Teneriffa gezwungen haben. Aus diesem Netzwerk konnten nun 15 Personen durch die Polizei befreit, und zahlreiche Mitglieder dieser Bande verhaftet werden.

Foto:Symbolfoto

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