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+++ Schwimmende Bombe vor den Kanarischen Inseln wieder Richtung Gran Canaria unterwegs +++

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Er kam mit 42.654 Tonnen des Düngemittels Ammoniumnitrat von Norwegen und wollte auf seiner Fahrt nach Thailand einen Tankstopp im Hafen der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria einlegen – der Massengutfrachter Cheshire. Doch zu diesem Tankstopp kam es nicht. Der Frachter geriet am Sonntag (13.08) etwa 60 Meilen südlich von Maspalomas in Seenot.

Ammoniumnitrat wird wegen der großen Explosionsgefahr in aller Regel nur in Mischungen als Dünger verwendet.

Zwei Tage lang kämpfte die Schiffbesatzung gegen Feuer, Rauch und Hitze in den Laderäumen des unter britischer Flagge fahrenden Frachters, bis sie aus Sicherheitsgründen durch die Küstenwache vom Schiff evakuiert werden musste. Seither trieb das Schiff als schwimmende Bombe unbemannt in Richtung El Hierro über den Atlantik.

Den vom Schiffseigentümer angeforderten Experten gelang es erst am vergangenen Montag an Bord zu kommen, um die Situation beurteilen zu können. Ersten Angaben der Brandbekämpfungsspezialisten zufolge sei das Feuer nur noch in zwei der fünf Frachträume aktiv. Es wird geschätzt, dass es sechs bis acht Tage dauert, bis es von selbst erlischt, wenn es nicht vorher gelöscht werden kann. Aktuell wird der Frachter nicht wie zuerst vorgesehen vor die Küste von El Hierro, sondern in eine Position etwa 40 nm südwestlich von Gran Canaria geschleppt von wo aus die Rettungsteams einen besseren Zugang zu Ressourcen aus nahe gelegenen Häfen haben werden.

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