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Spanische Regierung pocht auf Vertragserfüllung mit Repsol

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Las Palmas / Madrid 20.01.2015: Im November vergangenen Jahres begann der Ölkonzern Repsol mit seinen 750 Fachleuten 50 Kilometer vor Lanzarote mit einer Probebohrung nach dem Öl in ca. 3.100 Meter Tiefe. Gefunden wurde überwiegend Gas und nur eine kleine Ölschicht, die es sich für eine Förderung nicht lohnt, so Repsol in einer Pressekonferenz.

Die spanische Regierung, voran der Minister für Industrie, José Manuel Soria, beharrt auf die Vertragserfüllung mit dem Riesen Repsol, der verpflichtet sein soll mindestens 2 Probebohrungen rund um die Kanaren durchzuführen. Andernfalls müsste Repsol an die spanische Regierung eine Vertragsstrafe in Höhe von 5 Millionen Euro zahlen. Wie Repsol verlauten ließ, werden sie eine zweite Probebohrung nicht vornehmen, die in etwa 200 Millionen kosten würden. Ob überhaupt eine Vertragsstrafe zu zahlen ist, steht in den Sternen.

Foto:Repsol

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