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Sturmböen bis 123 km/h auf Gran Canaria – Todesfall auf Teneriffa

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Las Palmas (KM) 26.02.2015 – Sturm und bis zu acht Meter hohe Wellen peitschten gestern mit gleich zwei verschiedenen Warnstufen über das Kanarische Archipel her. Auf Gran Canaria ist es gestern zu einem Rekord gekommen, denn dort zeigten sich die Stürme mit 123 km/h am heftigsten.

Die kleine Schwesterinsel von Lanzarote, La Graciosa, war gestern wegen Sturm und bis zu 5 Meter hohen Wellen komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canarias sagte gestern Flüge zwischen Teneriffa und La Gomera ab. Fährverbindungen wurden teilweise eingestellt, Strandpromenaden mussten geschlossen werden, Keller leergepumpt, Katastrophenschutz und Feuerwehr mussten zu etlichen Sturmschäden ausrücken.

Auch ein Todesfall ist auf Teneriffa zu beklagen. Gegen 11.34 Uhr ist der Notruf bei der 1-1-2 eingegangen, dass eine Person im Alter von 70 Jahren (deutscher Staatsbürger) an der Playa de la Arena in der Gemeinde Santiago del Teide durch Rettungsschwimmer mit einem Herzstillstand aus dem kalten Wasser gerettet worden ist. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche waren erfolglos.

Auch auf La Palma hat man in höheren Lagen Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h aufgezeichnet und mehrere Straßen mussten wegen umgestürzten Bäumen und Erdrutschen gesperrt werden.

Wichtiger Hinweis

Strandbesucher werden gebeten auf die Beflaggung zu achten. Bei roter Flagge ist das Baden und Schwimmen im Meer absolut verboten. Auf dem Atlantik kann es durch die raue See für Sportboote gefährlich werden.

Foto:Symbolfoto

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