+++ Traurige Jahresbilanz auf den Kanarischen Inseln! 93 Todesfälle durch Ertrinken 2017 +++


+++ Traurige Jahresbilanz auf den Kanarischen Inseln! 93 Todesfälle durch Ertrinken 2017 +++

Immer mehr Badetote! Wie der spanische Verband für Lebensrettung mitteilt, sind 2017 an Stränden, in Swimmingpools, Flüssen und Seen 539 Personen im Land ertrunken. Laut dem Bericht zufolge belegten die Kanarischen Inseln mit 93 Toten wie auch schon im vergangenen Jahr mit 72 von 446 tödlichen Badeunfällen wieder den traurigen ersten Platz.

Gefolgt wird die Inselgruppe im Atlantischen Ozean von den sonnenverwöhnten Küsten Andalusiens mit 76 Toten und den Küsten der Region Valencia mit 71 Badetoten. Dem Bericht zufolge sind 75 Prozent der Toten Männer und mehr als die Hälfte über 50 Jahre alt. Für eine moderne, hoch entwickelte Gesellschaft ist diese Bilanz einfach nicht akzeptabel.

Wenn diese jährlich steigenden Opferzahlen gesenkt werden sollen, müssen die betroffenen Gemeinden noch viele Hausaufgaben erledigen. Aber auch die Urlauber und Einheimischen selbst, denen es scheinbar von Jahr zu Jahr immer schwerer fällt, Warnflaggen an den Stränden zu erkennen, sollten bei Verstößen gegen das Badeverbot noch mehr zur Verantwortung gezogen und bestraft werden, denn durch Selbstüberschätzung, Leichtsinn & Übermut kommt es auf den Inseln immer wieder zu tödlichen Badeunfällen. Allein in den letzten fünf Jahren sind in Spanien 1890 Personen ertrunken.

+++ Vorsicht beim Baden im Atlantik! +++