Unterhalb von El Hierro rumort es in der Magmakammer


Unterhalb von El Hierro rumort es in der Magmakammer
Unterhalb von El Hierro rumort es in der Magmakammer

Valverde 24.02.2015:  Täglich rumpelt es unterhalb der Kanarischen Insel El Hierro in ca. 11 bis 16 Kilometer Tiefe, die für die Bewohner der Insel nicht spürbar sind sondern nur von den Seismographen registriert werden können. Bei seinem letzten Ausbruch im Jahre 2011 wurde durch den Druck der Magmakammer die Insel im Osten um 4 Zentimeter angehoben währenddessen sich das Epizentrum der Beben bzw. die Magmakammer, die das Beben auslöst, Richtung Süden bewegt.

Es ist anzunehmen, dass es dort in Zukunft zu neuen Eruptionen kommen kann. Für die Inselbewohner wäre es von Vorteil, weil eine submarine Eruption weniger gefährlich ist, als auf der Insel. Bei Erdbeben entscheiden Sekunden über Leben und Tod. Zum Schutz der Inselbewohner könnte ein von der deutschen Firma Secty Electronics aus Castrop-Rauxel entwickeltes Frühwarnsystem rechtzeitig vor einem Ausbruch schützen. Vor dem Beben (30 Sekunden) können angeschlossene Gas- und Stromleitungen, Fahrstühle etc. automatisch abgeschaltet werden.

Durch die modulare Bauweise kann das System auf verschiedene Anforderungen zugeschnitten werden – von Einfamilienhäusern über Mehrfamilienhäuser, Schulen, Hochhäuser, Hotels bis hin zu Industrieanlagen. Im Vergleich zu den sehr aufwendigen Sensorsystemen der Universitäten ist die Technik aus Castrop-Rauxel recht einfach.

Die Sensoren werden im Gebäude so tief wie möglich an einem Betonpfahl befestigt. Mit der Secty Electronics Sensortechnik gelingt das Kunststück, Erschütterungen etwa durch einen vorbeifahrenden Schwerlaster von den Wellen zu unterscheiden, die vor einem Beben messbar sind.