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Wie unsichtbare Strömungen Badeurlauber gefährden können

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23.07.2014:  Wie friedlich hört sich die Brandung an – wenn man gemütlich im feinen Sand unterm Sonnenschirm liegt, außer Reichweite von Wellen und Strömung. Doch schnell kann sich die Idylle in Gefahr verwandeln: Ufernahe Strömungen reißen jährlich Hunderte Badeurlauber auf den Kanaren in den Tod. Besonders tückisch: die Rip-Strömung. Sie entsteht, wenn Wellen an den Strand branden und das Wasser nicht zurückfließen kann, weil zum Beispiel Felsen, Buhnen oder Sandbänke den Weg versperren. Die Wasserströme bündeln sich dann vor der Küste, und sobald sie einen Weg zurück gefunden haben, schießen sie mit voller Wucht zurück ins offene Meer.

Baden Sie daher nur an bewachten Stränden und achten Sie auf die Beflaggung:

Bei grüner Fahne besteht keine Gefahr. Gelb bedeutet, dass das Baden gefährlich werden könnte. Eine rote Fahne bedeutet, dass das Baden absolut verboten ist.

Für den Badeurlauber ist es beinahe unmöglich zu erkennen, was sich direkt vor ihm zusammenbraut. Rip- Strömungen können ihn in brusttiefem Wasser überraschen und weit hinaus ins offene Meer ziehen. Anders als normale Strömungen, die meist parallel zum Ufer verlaufen, bewegt sich die Rip-Strömung senkrecht vom Strand weg. Mit bis zu zweieinhalb Metern pro Sekunde reißt sie alles mit, was sich ihr in den Weg stellt, ändert urplötzlich ihre Richtung oder verschwindet wieder. Auch erfahrene Schwimmer sind vor ihr nicht gefeit.

Sollte man doch einmal von einer Rip-Strömung erfasst werden, hilft nur Ruhe bewahren. Gegen die Kraft der Strömung ist auch ein starker Schwimmer chancenlos. Viele Menschen kämpfen in ihrer Panik verzweifelt gegen den übermächtigen Sog an und ertrinken.

Unser Rat: Behalten Sie unbedingt Ruhe, Sie brauchen jetzt ihre Energie und einen klaren Kopf. Kämpfen Sie nie gegen die Strömung an. Schwimmen Sie parallel zum Strand seitlich aus der Strömung heraus. Der direkte Weg aus dem Wasser zum Strand ist meist der falsche Weg!

Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, lassen Sie sich ruhig auf dem Wasser treiben. Wenn Sie sich aus der Rip-Strömung befreit haben, schwimmen Sie langsam ans Ufer.

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