Corona-Virus Kanaren: Zahl der Geheilten steigt auf 157

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Spanien ist in Europa eines der am schlimmsten von der Corona-Krise betroffenen Länder. Die Zahl der infizierten Menschen im Land ist inzwischen höher als in Italien.

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Montag, 6. April 2020:  Mit 27 neuen Covid-19-Fällen in den letzten 24 Stunden ist die Zahl der Neu-Infektionen auf den Kanaren den dritten Tag in Folge leicht zurückgegangen. Aktuell sind 1649 nachgewiesene Infektion auf den Inseln gemeldet.

Dem Bericht der Gesundheitsbehörden zufolge ist gestern auch die Zahl der seit Beginn der Pandemie als geheilten Patienten von 137 auf 157 geklettert. 85 Personen mit Vorerkrankungen seien bislang an den Folgen einer Infektion verstorben.

Wichtige Hygieneregeln zum Schutz vor einer Virusinfektion.

  • regelmäßiges und gründliches Händewaschen
  • Husten und Niesen in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge
  • kein Händeschütteln und keine Umarmungen zur Begrüßung
  • nicht mit den Händen ins Gesicht fassen
  • mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen halten
  • unbedingt Menschenmengen meiden

Spanien verlängert Ausgangssperre um weitere zwei Wochen

Sonntag, 5. April 2020:  Wegen der Pandemie soll die Ausgangssperre in Spanien nun bis zum 26. April verlängert werden. Dies kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez am gestrigen Nachmittag in einer TV-Ansprache an.

  • Baustellen und Industrie nehmen ab 9. April Betrieb wieder auf.
  • Auf den Kanaren sind aktuell 1622 Covid-19 Infektionen gemeldet. Insgesamt 80 Personen sind bislang verstorben und 137 Erkrankte gelten als geheilt.

Freitag, 3. April 2020: Die Fallzahlen-Kurve auf den Kanaren flacht etwas ab. Dem Bericht der Gesundheitsbehörde zufolge wurden in den letzten 24 Stunden lediglich 46 Neuinfektionen gemeldet. Dies sei die niedrigste Zahl seit 18. März.

Mit Stand gestern 20.00 Uhr sind auf den Inseln aktuell 1490 Covid-19 Fälle gemeldet. 73 Personen mit verschiedenen Vorerkrankungen seien seit Ausbruch der Pandemie bislang verstorben und 94 Erkrankte gelten als geheilt.

  • Spanien meldet 950 Tote an einem Tag.
  • Immer mehr Ärzte und Helfer infizieren sich mit dem Coronavirus.

Mittwoch, 01. April 2020: Die Zahl der Infizierten auf den Kanaren ist mittlerweile auf 1.380 gestiegen. Hiervon befinden sich aktuell 532 Erkrankte in Krankenhäusern, davon 110 auf Intensivstation. 62 Personen mit Vorerkrankungen seien bislang verstorben und 77 konnten als geheilt entlassen werden.

  • Mit 826 Covid-19-Patienten ist Teneriffa gefolgt von Gran Canaria mit 384 Fällen am schwersten betroffen. Von La Palma wurden 68, aus Fuerteventura 32, von Lanzarote 59 aus La Gomera 8 und aus El Hierro drei Fälle gemeldet.

31. März: Mittlerweile sind es 55 Menschen, die seit Ausbruch der Pandemie auf den Kanaren an einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind. Allein in den letzten 24 Stunden sind 15 weitere Todesfälle hinzugekommen.

  • Dem Bericht der Gesundheitsbehörde zufolge sind auf den Inseln mit Stand gestern 20.00 Uhr derzeit 1.262 bestätigte Fälle gemeldet. Insgesamt 57 Erkrankte gelten bislang als geheilt.

Richter auf Teneriffa schickt „Unbelehrbaren“ 6 Monate in Haft

30. März: Weil er vier Mal trotz des Verbots und ohne wichtigen Grund von der Polizei an verschiedenen Plätzen in Santa Cruz angetroffen wurde, schickte ein Richter am Samstag einen 51-Jährigen im Schnellverfahren für sechs Monate ins Gefängnis.

  • Mit einer hohen Geldstrafe muss auch der Betreiber einer Bar auf Gran Canaria jetzt rechnen. Dem Bericht der Guardia Civil zufolge ließ der Wirt sein Lokal in Valsequillo für Stammkunden weiterhin geöffnet.

29. März 2020: Die Zahl der Corona-Infektionen auf den Kanaren ist gestern (Stand 22.00 Uhr) um 100 gestiegen. Behördenangaben zufolge sind aktuell 1125 Fälle gemeldet. 39 Personen seien bislang verstorben und 25 Erkrankte gelten als geheilt.

  • Polizei kontrolliert verstärkt Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen.
  • Erster Todesfall auf La Palma.
  • Im Kampf gegen die Pandemie verschärft Spanien ab Montag auch die geltende Ausgangssperre. Wie der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez am Abend in einer TV-Ansprache mitteilte, müssen Angestellte in nicht essenziellen Bereichen ab Montag (30.03) für zwei Wochen zu Hause bleiben.

Schlimmster Tag seit Ausbruch der Pandemie.

28. März: Auf den Kanarischen Inseln ist die Zahl der Covid-19-Erkrankten inzwischen auf 1025 gestiegen. Allein in den letzten 24 Stunden seien 147 neue Fälle hinzugekommen.

Mit insgesamt neun Toten an einem Tag erlebte die Inselgruppe gestern den schlimmsten Tag seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt 36 Personen seien bislang an dem Virus gestorben.

Erster Todesfall in einem Seniorenzentrum auf Teneriffa

27. März: Der erste Todesfall infolge einer Coronavirus-Infektion in einem Pflegeheim auf den Kanaren wurde gestern von Teneriffa gemeldet. Auch seien dort 24 weitere Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Virus getestet worden.

  • Aktuell sind auf den Inseln 878 Covid-19-Fälle gemeldet. Hiervon befinden sich 328 in Krankenhäusern, davon 61 Erkrankte auf Intensivstation. Insgesamt 17 Männer und 11 Frauen seien bislang an den Folgen verstorben.
  • Dem Bericht der Behörden auf Gran Canaria zufolge wurden heute auch zwei Afrikaner im Migranten-Zentrum in Barranco Seco positiv auf Covid-19 getestet und unter Quarantäne gestellt.

26. März: Immer weiter steigt die Zahl der infizierten Menschen auf den Kanaren. Allein seit gestern sind 127 neue Fälle hinzugekommen und vier weitere Patienten verstorben. Der letzte Todesfall wurde heute aus Lanzarote gemeldet. Dort verstarb ein 80-jähriger britischer Staatsbürger mit Vorerkrankungen.

Insgesamt 279 der 784 seit Ausbruch der Pandemie auf den Kanaren gemeldeten Fälle befinden sich derzeit in Krankenhäusern, davon 43 auf Intensivstationen. 25 Personen seien bislang verstorben und 18 Erkrankte gelten als geheilt.

  • Drei Monate altes Baby auf Fuerteventura positiv auf Coronavirus getestet.
  • Kanaren-Präsident Ángel Víctor Torres feuert Gesundheitsministerin Teresa Cruz.
  • Die von Premier Pedro Sánchez angekündigte Verlängerung der Ausgangssperre bis 11. April wurde gestern vom Parlament genehmigt.

25. März: Auf den Kanaren ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in den letzten 24 Stunden von 557 auf 657 geklettert. Insgesamt 21 Personen seien bereits gestorben.

  • Prinz Charles positiv auf Coronavirus getestet.
  • Auch ein Besatzungsmitglied des im Hafen von Las Palmas derzeit verankerten Kreuzfahrtschiffes „Marella Explorer“ wurde gestern positiv getestet. Der Mann sei ins Hospital Doctor Negrín gebracht worden.
  • In Las Palmas auf Gran Canaria musste die Polizei am gestrigen Vormittag eine noch teilweise geöffnete Bar schließen. Der Betreiber wird nun mit einer Geldstrafe zwischen 3.001 und 60.000 Euro rechnen können.

Erster Todesfall auf Lanzarote

24. März: Der erste Todesfall wurde gestern auch von Lanzarote gemeldet. Bei dem Verstorbenen habe es sich um einen in der Gemeinde Yaiza lebenden und zuvor mit Vorerkrankungen ins Hospital Molina Orosa eingelieferten Deutschen (71) gehandelt.

  • Wie der spanische Flughafenbetreiber Aena mitteilt, haben seit Inkrafttreten der Reisebeschränkungen in Spanien insgesamt 262.800 Touristen mit 1.597 Flügen die Inselgruppe verlassen.
  • Virus kostet 14.014 Arbeitsplätze auf den Kanarischen Inseln.

23. März: Die Zahl der auf den Kanaren mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist inzwischen auf 481 geklettert. Allein in den letzten 24 Stunden sei der Erreger bei 67 weiteren Personen nachgewiesen worden. Unter den Neuinfizierten befinden sich auch zwei schwangere Frauen.

  • Mit 293 Infizierten ist Teneriffa gefolgt von Gran Canaria mit 135 Erkrankten am schwersten betroffen. Von La Palma seien 21, aus Fuerteventura 18, von Lanzarote 9 aus La Gomera 3 und aus El Hierro zwei Fälle gemeldet worden.

Corona-Krise: Alarmzustand in Spanien verlängert

22. März: Auf den Kanaren ist die Zahl der Erkrankten inzwischen auf 398 und die Zahl der Todesfälle auf neun gestiegen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um sieben Frauen und zwei Männer mit Vorerkrankungen.

  • Am heutigen Morgen hat Regierungschef Pedro Sánchez während einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Autonomen Gemeinschaften zudem die Verlängerung des Alarmzustandes bis zum 11. April angekündigt.

Ausgangssperre missachtet: 34 Festnahmen auf den Kanaren

21. März: Dem Bericht des Innenministeriums zufolge wurden in Spanien bislang 31.100 Quarantäne-Verstöße geahndet. Hiervon seien 351 Personen festgenommen worden – 34 auch auf den Kanaren.

20. März: Inzwischen hat das Virus auch El Hierro erreicht. Betroffen dort ist ein Mann im Alter von 61 Jahren aus Valverde. Er wurde im Hospital Nuestra Señora de los Reyes aufgenommen.

Das Instituto Canario de Hemodonación y Hemoterapia ruft die Bevölkerung dringend zu Blutspenden auf. Die genauen Standorte auf den Inseln gleich hier.

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