Corona-Krise: Spanien führt Grundeinkommen für Arme ein

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Das spanische Kabinett hat gestern das schon seit längerer Zeit geplante Grundeinkommen für arme Familien bewilligt. Das Projekt soll an 850.000 Haushalte gehen, in denen rund 2,3 Millionen Menschen leben.

Diese neue Regelung gilt vom 1. Juni an und die Kosten hierfür belaufen sich auf jährlich 3 Milliarden Euro. So hat ein allein lebender Erwachsener jetzt Anspruch auf 462 Euro pro Monat. Familien erhalten zusätzlich 139 Euro pro Kopf, bis maximal 1015 Euro pro Haushalt.

Anspruchsberechtigt sind Personen zwischen 23 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Jahren einen selbstständigen Haushalt führen, mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig waren und deren Einkommen pro Person im Haushalt unter 230 Euro im Monat liegt.

Vizeministerpräsident Pablo Iglesias, bezeichnete den gestrigen Tag als „einen historischen Tag für die Demokratie“.

Während der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen in Spanien stark gestiegen. Allein auf den Kanaren sind fast 90.000 Personen von schwerer Armut betroffen.

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