Fuerteventura verlegt 32 Afrikaner nach Gran Canaria

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Sie gelangten auf Schlauch- und Holzbooten «ohne Papiere» illegal von Afrika auf die Kanaren-Insel Fuerteventura und gaben nach ihrer Ankunft an, minderjährig zu sein.

Das Einwanderungsgesetz sieht jedoch vor, dass Minderjährige bei ihrer Ankunft auf spanischem Gebiet auf ihr Alter geprüft werden, wenn es sich um Ausländer handelt, dessen Alter nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann.

Nach den jetzt durchgeführten Untersuchungen (Knochentests) sei jedoch festgestellt worden, dass alle volljährig waren. Aus diesem Grund wurden die 32 Migranten aus Ländern südlich der Sahara nun aus der Obhut des Cabildo von Fuerteventura entlassen.

Sie wurden der Polizeistation in Puerto del Rosario übergeben und seien wegen Platzgründen auf Fuerteventura nach Gran Canaria verlegt worden, wo sich nun das Rote Kreuz um sie kümmert.

Die Kanaren erleben auch in diesem Jahr wieder einen neuen Migrantenansturm. So erreichten bis zum 05. Juni auf 83 Booten schon über 2500 Einwanderer aus verschiedenen afrikanischen Gebieten die Inselgruppe.
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