Kanaren: Lokalnachrichten vom Montag, 13. Juli 2020

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Tagesaktuelle Nachrichten, Schlagzeilen und Informationen von den Kanarischen Inseln. Kurze Zusammenfassung unserer Lokalnachrichten vom Montag, 13. Juli 2020.

Waldbrand auf Gran Canaria schnell gelöscht

Schnell konnte heute ein Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Das Feuer sei gegen Mittag im Erholungsgebiet Llanos de la Pez bei Tejeda ausgebrochen und betraf in nur zehn Minuten rund 800 Quadratmeter. Durch den schnellen Einsatz der Löschtrupps und mit Unterstützung von zwei Hubschraubern konnte die Ausbreitung des Feuers noch rechtzeitig verhindert werden. Betroffen gewesen sei laut Angaben der Inselregierung letztendlich eine Fläche von 1.500 Quadratmetern.

Tödlicher Unfall auf Gran Canaria: Bus überrollt Fußgängerin

Eine 57 Jahre alte Fußgängerin ist heute auf der GC-300 in Las Palmas auf Gran Canaria von einem Bus überfahren und dabei tödlich verletzt worden.

Laut Bericht des kanarischen Rettungsdienstes ereignete sich der Unfall am Morgen um 09.20 Uhr im Kreisverkehr La Guillena im Stadtteil Hoya Andrea. Dort sei die Frau von dem Bus erfasst und überrollt worden. Für die 57-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

Sie wurde unter dem Vorderrad des Busses eingeklemmt und musste von Kräften der Feuerwehr befreit werden. Der alarmierte Notarzt konnte aufgrund der Schwere der erlittenen Verletzungen nur noch den Tod der Frau feststellen. Weitere Einzelheiten zu dem Unfall liegen aktuell noch nicht vor.

Flüchtlingskrise: Boot Nr. 92 erreicht Gran Canaria

Und erneut haben es wieder Migranten aus Nordafrika auf einem Fischerboot bis an die Küste der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria geschafft.

Entdeckt wurde die Patera heute Morgen um 06.42 Uhr von Anwohnern aus Castillo del Romeral im Südosten der Insel. Diese hätten beobachtet, wie sich das Boot mit acht Insassen der Küste näherte und die Polizei verständigt.

Die Migranten wurden nur wenig später von Beamten der Guardia Civil in unmittelbarer Nähe aufgegriffen und seien den zuständigen Behörden übergeben worden. Die Asyl-Chancen für Personen aus den Maghreb-Staaten sind in Spanien und somit auch auf den Kanaren jedoch sehr gering.

Mit diesem Boot erreichten im Jahr 2020 schon über 2800 Migranten auf 92 Booten die Küsten von Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa und Gran Canaria.

Corona-Virus: Kein weiterer Todesfall seit 4 Wochen

Insgesamt wurden dem Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln seit Ausbruch der Pandemie am 13. März 2.460 SARS-CoV-2-Infektionen gemeldet.

Hiervon sind aktuell noch 74 Fälle aktiv. Davon befinden sich 72 Personen in häuslicher Isolation und zwei Patienten in Krankenhäusern. Lediglich ein Erkrankter muss noch intensivmedizinisch betreut werden. Als wieder genesen gelten 2224 Personen.

Die gestern veröffentlichen Corona-Daten des kanarischen Gesundheitsministeriums bestätigen aber auch einen neuen Rekord. Seit vier Wochen verzeichnen die Inseln keinen weiteren Covid-19-Todesfall mehr. Es bleibt bei 162 Verstorbenen. Das erste Corona-Opfer wurde am 14. März von Gran Canaria und der letzte Todesfall am 13. Juni von La Palma gemeldet. Bislang seien 160.669 PCR-Tests durchgeführt worden.

Die Todesfälle nach Altersgruppe:

  • 80 bis 89 Jahre alt: 76
  • 70 bis 79 Jahre alt: 47
  • 60 bis 69 Jahre alt: 22
  • Jünger als 60 Jahre: 17
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