Kanaren: Lokalnachrichten vom Dienstag, 21. Juli 2020

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Tagesaktuelle Nachrichten, Schlagzeilen und Informationen von den Kanarischen Inseln. Kurze Zusammenfassung unserer Lokalnachrichten vom Dienstag, 21. Juli 2020.

Fischer an der Küste von Teneriffa gestürzt

Bei einem Sturz an der Küste von Buenavista del Norte auf Teneriffa wurde gestern ein Fischer leicht verletzt. Ereignet habe sich der Vorfall um 12.37 Uhr in der Nähe des Golfplatzes. Nach Eingang des Notrufes holten Kräfte der Feuerwehr den 76-Jährigen aus dem felsigen Gebiet und übergaben ihn wartenden Sanitätern.

Teneriffa: Badegast an der Küste von Fasnia fast ertrunken

Auf Teneriffa wurde gestern ein Badegast vor dem Ertrinken gerettet. Laut Bericht der Rettungsleitelle ereignete sich der Badeunfall um 19.39 Uhr an der Playa de Las Eras in der Gemeinde Fasnia.

Dort holten weitere Badegäste den 76-Jährigen mit Anzeichen des Ertrinkens aus dem Wasser und verständigten den Notruf. Nur wenig später eingetroffene Rettungssanitäter brachten den Mann ins Hospital Universitario Nuestra Señora de La Candelaria.

Waldbrand-Alarm auf Gran Canaria, Teneriffa & Co. deaktiviert

Die Temperaturen auf den Kanaren normalisieren sich wieder. Aus diesem Grund konnte heute auch die seit letzter Woche für Gran Canaria, El Hierro, La Palma, La Gomera und Teneriffa ausgegebene Waldbrandwarnung deaktiviert werden.

Wegen der anhaltenden Trockenheit rät die Generaldirektion für Sicherheit und Notfall jedoch weiterhin zur äußersten Vorsicht.

  • Keine Zigaretten aus dem fahrenden Fahrzeug werfen!
  • Parken nur auf ausgewiesenen Flächen und niemals im hohen Gras oder auf Feldern! Heiße Auspuffteile können zu einem Brand führen!
  • Glas oder Glasscherben könne wie ein Brennglas wirken und gehören nicht auf Felder oder den Waldboden!
  • Diejenigen, welche ein Feuer entdecken und sei es auch noch so klein werden gebeten, sofort die Notrufzentrale → 112 zu verständigen.

Kanaren: Migranten-Ansturm aus Afrika verstärkt sich

Mit insgesamt 31 Insassen an Bord erreichte heute wieder ein Flüchtlingsboot die Gewässer von Gran Canaria. Entdeckt wurde das Boot um 07.00 Uhr von Fischern etwa 600 Meter vor Arguineguín. Die Patera sei daraufhin in den dortigen Hafen geschleppt und die Migranten den zuständigen Behörden übergeben worden. Hierbei handelt es sich um 26 Männer, zwei Frauen und drei Minderjährige aus Ländern südlich der Sahara gehandelt. Laut dem Roten Kreuz benötigte keiner von ihnen medizinische Hilfe.

Erst wenige Stunden zuvor, kurz nach Mitternacht brachte ein Schiff der Seenotrettung (Salvamar Menkalinan) 26 auf einem Boot vor Gran Canaria abgefangene Nordafrikaner in den Hafen. Mit diesem Boot erreichten laut unseren Aufzeichnungen im Jahr 2020 schon über 2900 Migranten auf 100 Booten die Küsten der Kanaren.

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