Kanaren: Lokalnachrichten vom Montag, 10. August 2020

Pinterest LinkedIn Tumblr +

Tagesaktuelle Nachrichten, Schlagzeilen und Informationen von den Kanarischen Inseln. Kurze Zusammenfassung unserer Lokalnachrichten und Neuigkeiten der letzten 24 Stunden.

Mit Pkw rückwärts durch die Parkplatzwand

Er versuchte, mit voller Wucht rückwärts aus einer Parkplatzlücke zu fahren, und krachte gegen die Wand. Ereignet habe sich der Vorfall gestern in der Gemeinde Teror auf Gran Canaria. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Am Fahrzeug wie auch an der Wand des Parkplatzes entstand leichter Sachschaden.

Aktuelle Corona-Fallzahlen der Kanaren

Das Coronavirus hat die ganze Welt weiterhin fest im Griff. Auch auf den Kanarischen Inseln wurden heute wieder 47 Infektionen registriert. Hiervon seien allein 28 Fälle von Gran Canaria gemeldet worden.

Laut Daten des Gesundheitsamts sind von dem seit Ausbruch der Pandemie gemeldeten 2.959 Infektionen aktuell 421 Fälle aktiv. Hiervon befinden sich 396 Personen in häuslicher Isolation und 25 Patienten in Krankenhäusern. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Virus auf den Inseln liegt bei 164.

Badegast vor Fuerteventura ertrunken

Wie der kanarische Rettungsdienst mitteilt, ertrank gestern ein Mann nach einem erlittenen Herzstillstand an der Küste der Gemeinde La Oliva auf Fuerteventura. Ereignet habe sich der Vorfall gegen Mittag in der Gegend von Los Corralitos an den Grandes Playas de Corralejo (den großen Stränden von Corralejo).

Dort sei der Mann nach Hinweisen von weiteren Badegästen im Rahmen einer Suchaktion von einem Jetski-Fahrer bewusstlos im Wasser treibend entdeckt und an Land gebracht worden. Trotz sofort am Strand eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Er konnte nicht mehr ins Leben zurückgeholt werden.

Weiteres Migranten-Boot erreicht Gran Canaria

Mit insgesamt 55 Insassen an Bord erreichte gestern wieder ein Migranten-Boot die Gewässer von Gran Canaria. Entdeckt wurde das Boot am Nachmittag rund sechs Meilen vor Arguineguín.

Die Patera sei daraufhin in den dortigen Hafen geschleppt und die Migranten den zuständigen Behörden übergeben worden. Bei den Personen handelt es sich um Personen (allesamt Männer) aus Ländern südlich der Sahara gehandelt. Laut dem Roten Kreuz benötigte keiner von ihnen medizinische Hilfe.

Mit dieser erneuten Ankunft erreichten in 2020 auf 110 Booten schon über 3300 Migranten aus verschiedenen afrikanischen Gebieten die Küsten der Kanaren. Die meisten dieser sogenannten Pateras landeten auch in diesem Jahr gefolgt von Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa wieder auf Gran Canaria.

Share.

Comments are closed.