Kanaren: Lokalnachrichten vom Samstag, 22. August 2020

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Tagesaktuelle Nachrichten, Schlagzeilen und Informationen von den Kanarischen Inseln. Kurze Zusammenfassung unserer Lokalnachrichten und Neuigkeiten der letzten 24 Stunden.

Waldbrand auf La Palma ausgebrochen

In der Gegend von La Catela (Gemeinde Garafía) auf La Palma brach am Freitag ein Waldbrand aus. Aktuell ist das Feuer an drei Flanken aktiv und hat einen Umfang zwischen 16 und 18 Kilometern. Etwa 300 Personen aus den Stadtteilen Colmenero, Catedral, Los Lomitos, Cueva de Agua, Briestas, Zona Alta, El Castillo, Las Tricias, Hoya Grande, Llano Negro & La Mata wurden vorbeugend evakuiert.

Das Cabildo hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, die betroffenen Gebiete unbedingt zu meiden und den Informationen in den Medien zu folgen.

Zwei Boote mit 112 Afrikanern erreichen Gran Canaria

Zu den in diesem Jahr auf den Kanaren schon gelandeten 115 Booten mit über 3500 Migranten aus verschiedenen afrikanischen Gebieten gesellten sich gestern auf Gran Canaria noch zwei weitere Pateras dazu.

Beide Boote wurden im Süden der Insel abgefangen in den Hafen von Arinaga geschleppt. Dort übergab man die 112 Insassen aus Ländern südlich der Sahara dann den zuständigen Behörden.

Wind-und Wellenwarnung auf fünf Inseln

Wegen Wellen bis zu vier Metern und Winden mit Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h gilt auch am Sonntag auf fünf Inseln Alarmstufe Gelb. Betroffen hiervon sind alle Inseln der Provinz Santa Cruz de Tenerife sowie der Süden, Osten und Westen von Gran Canaria.

Wanderer (21) auf Teneriffa per Heli gerettet

Bei einem Sturz auf einer Wanderung in der Gegend von Rojas (Gemeinde El Sauzal) auf Teneriffa wurde heute ein 21-Jähriger mittelschwer verletzt. Der junge Mann wurde per Hubschrauber aus dem Gelände geholt und zum Nordflughafen geflogen. Ein dort bereits wartender Krankenwagen brachte den Wanderer ins Krankenhaus.

300 Afrikaner stürmen EU-Grenzzaun in Melilla

300 Afrikaner stürmen EU-Grenzzaun in Marokko: Immer und immer wieder werden die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla von afrikanischen Migranten gestürmt. Beim größten Ansturm des Jahres in Melilla kam jetzt ein Mann ums Leben.

Der Tote sei einer der 30 Männer gewesen, die es am frühen Donnerstagmorgen auf spanisches Gebiet und somit nach Europa geschafft haben. Er sei nur kurz nach dem Überwinden des Zaunes an Herzversagen verstorben. Zudem wurden drei Grenzpolizisten und acht weitere Migranten leicht verletzt.

Laut Bericht der dortigen spanischen Behörden zufolge hätten am Mittwochabend etwa 300 junge Männer aus Ländern südlich der Sahara versucht, die rund sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden. Sie konnten jedoch von marokkanischen Einsatzkräften zurückzuhalten werden.

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