Kanaren: Lokalnachrichten vom Mittwoch, 02. September 2020

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News und aktuelle Schlagzeilen von den Kanarischen Inseln. Zusammenfassung unserer Lokalnachrichten vom Mittwoch, 02. September 2020.

Deutschland stuft Kanaren als Risikogebiet ein

Sie blieben lange von der Corona-Reisewarnung verschont, doch nun ist der Sonderstatus der Kanaren passé. Die Bundesregierung hat die Inselgruppe wegen der gestiegenen Zahl von Neuinfektionen als Risikogebiet eingestuft.

Aktuelle Corona-Fallzahlen auf den Kanaren

Auf den Kanaren wurden heute weitere 246 neue Corona-Infektionen erfasst. Damit seien den Gesundheitsämtern seit Ausbruch der Pandemie bereits 7.571 Fälle übermittelt worden. Derzeit gibt es auf den Inseln 4.558 aktiv Erkrankte.

Hiervon befinden sich 4.352 Personen in häuslicher Quarantäne und 206 Patienten in Krankenhäusern. Die Zahl der bislang in Verbindung mit dem Virus Verstorbenen ist mit einem weiteren Todesfall auf Gran Canaria heute zudem auf 175 gestiegen. Insgesamt 2.838 Erkrankte gelten mittlerweile wieder als genesen.

Kanaren: Sechs Flüchtlingsboote binnen 48 Stunden

Sage und schreibe 6 Boote mit insgesamt 108 illegalen Einwanderern wurden binnen 48 Stunden in den Gewässern der Kanaren abgefangen. Während fünf dieser Boote vor Gran Canaria gestoppt wurden, fing die Seenotrettung eines vor Lanzarote ab. Alle Migranten wurden der zuständigen Polizei überstellt.

Zwei Ertrunkene binnen 48 Stunden auf Gran Canaria

Und erneut hat der Atlantik ein Opfer gefordert. Dem Bericht des kanarischen Rettungsdienstes zufolge ertrank heute Morgen ein 80-Jähriger in den Gewässern der Gemeinde Agüimes auf Gran Canaria. Ereignet habe sich der Vorfall um 08.18 Uhr an der Playa del Zoco Negro in Arinaga. Dort sei der Senior nach einem erlittenen Herzstillstand von weiteren Strandbesuchern bewusstlos im Wasser treibend entdeckt und an Land gebracht worden.

Trotz sofort am Strand eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den Mann jedoch jede Hilfe zu spät. Er konnte nicht mehr ins Leben zurückgeholt werden. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Beteiligt an dem Einsatz waren neben der Besatzung des Krankenwagens auch Beamte der örtlichen Polizei sowie der Guardia Civil. Dies ist bereits der zweite tödliche Badeunfall innerhalb nur 48 Stunden auf Gran Canaria. Erst am Montag ertrank ein Badegast im Alter von 69 Jahren am Strand von Meloneras.

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