Flüchtlingskrise Kanaren: COVID-19 bremst Rückführungen aus

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Der Ansturm auf die Kanarischen Inseln reist nicht ab. Auch in den heutigen frühen Morgenstunden erreichten wieder sieben Boote mit 71 afrikanischen Migranten die hiesigen Küsten.

Während eines dieser Boote mit drei Insassen die Küste von Fuerteventura auf eigene Faust erreichte, fing die Seenotrettung sechs Boote mit 68 Insassen (allesamt Männer) vor Gran Canaria ab. Bei den Migranten handelt es sich um Personen aus den Maghreb-Staaten (Algerien, Marokko, Tunesien). Sie wurden im Hafen von Arguineguín der zuständigen Polizei überstellt.

Kein „grünes Licht“ mehr! Corona-Krise bremst Rückführungen mit den Herkunftsländern aus

Die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Grenzen verhindern aktuell auch das Rückführen von Migranten, mit denen Spanien Rückführungsvereinbarungen geschlossen hat. Aus diesem Grund reist EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in dieser Woche in Begleitung des spanischen Innenministers Fernando Grande-Marlaska nach Mauretanien, um Lösungen für den derzeitigen Migrationsdruck auf der Atlantikroute zu finden.

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