Javier Armas, Senator von El Hierro, hat sich am Montag, 22. Dezember, zur Zentrale von AENA begeben. Er wollte Erklärungen und Garantien wegen der verkürzten Öffnungszeiten des Flughafens El Hierro einfordern.
Worum es geht (TL;DR)
- Senator Armas fordert von AENA Erklärungen zu verkürzten Öffnungszeiten des Flughafens El Hierro.
- Grund ist ein Mangel an Fluglotsen nach Privatisierung des Dienstes durch AENA.
- Armas verlangt 24-Stunden-Betrieb bis 12. Januar und Rückkehr zur öffentlichen Kontrolle durch ENAIRE.
Armas erklärte, AENA habe am 21. Dezember mitgeteilt, der Grund für die verkürzten Öffnungszeiten sei ein Mangel an Fluglotsen. Dies sei bereits von der Agrupación Herreña Independiente (AHI) angeprangert worden. AENA habe zudem betont, dass die Entscheidung von der Agencia Estatal de Seguridad Aérea getroffen wurde.
Der Senator bezeichnete die Lage als "äußerst ernst" und sagte, er habe bereits vor zwei Jahren vor den Risiken gewarnt. Vor vier Monaten habe er im Senat den Verkehrsminister Óscar Puente auf die Problematik hingewiesen und gesagt, dass El Hierro bald ohne Fluglotsen dastehen könnte.
Armas fordert Ende der Privatisierung des Fluglotsendienstes
Armas führt die Situation auf die Privatisierung des Fluglotsendienstes durch AENA zurück, die in zwei kanarischen Flughäfen, darunter El Hierro, umgesetzt wurde. Er sieht die Insel als "Versuchslabor" mit direkten Auswirkungen auf die Konnektivität und Sicherheit.
Der Senator forderte, dass der Flughafen bis zum 12. Januar rund um die Uhr besetzt sein müsse, um medizinische Evakuierungen ohne zeitliche Einschränkungen zu ermöglichen. Derzeit gebe es keine klaren Garantien, und der Dienstplan sei unklar.
Armas kündigte an, das Ende der Privatisierung des Fluglotsendienstes auf El Hierro zu fordern. Er möchte, dass ENAIRE die Kontrolle übernimmt und das AFIS-System abgeschafft wird, um einen sicheren öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Laut Armas dürfe man bei der Luftsicherheit und Konnektivität nicht improvisieren.











